WGT XXVI - Nachlese (2)

Résumé – aus Künstlersicht

Spiritual Front (Stephan Wolf)

Spiritual Front (Stephan Wolf)

„Dieses Mal erwies sich das WGT für mich als eine spezielle Angelegenheit. In einem derartig wundervollen Ort wie dem Schauspielhaus zu spielen, erwies sich als eine außerordentlich intensive Erfahrung. Mit meiner regulären Band war ich ja schon des Öfteren auf dem WGT zugegen. Aber diesmal nahm ich die Herausforderung an, als Black Hearts In Black Suits eine intimere und auch verfeinerte Performance samt Klavier, Cello und Violine zu bieten. Auch die Idee, zugleich einige Klassiker aus meinem üblichen Repertoire (Jesus Died In Las Vegas, Slave, Bastard Angel) neu zu arrangieren und einzubauen, erwies sich als ungemein spannende Angelegenheit.
Ich gebe zu, dieses Mal (und ausnahmsweise) ganz schön nervös gewesen zu sein. Vor einem vielhundertfach bestuhlten Auditorium zu spielen, das zudem noch mucksmäuschenstill auf seinen Plätzen verharrt, auf dass auch nur der kleinste Fehler zu hören ist, kann einem schon Angst einjagen. Zumindest wenn man es – wie ich – gewohnt ist, auf der Bühne unbekümmert los zu rocken. Aber der Auftritt verlief mehr als zufriedenstellend. Die Leute mochten es, wir hatten Spaß: eine coole, runde Sache.
Cool ist es auch, auf dem WGT Freunde zu treffen, ganz gleich ob sie dich nun bei deinem eigenen Auftritt unterstützen – oder sich lieber faul im Hotel betrinken. Aber ob nun mit voller Energie mittendrin oder in aller Ruhe eher gemächlich nebenbei: Das WGT bleibt auch nach Dekaden das wertvollste und größte Event aller Zeiten. Unverzichtbar, wenn es um Musik geht. Die Stimmung ist stets entspannt und sagenhaft positiv, man lernt jede Menge lustige Leute und gute, teils wichtige neue Bands kennen. Für mich ist und bleibt das WGT immer wieder etwas ganz Besonderes, auch wenn ich stets ahne, was mich dort erwartet.“ (Simone Salvatori, Spiritual Front)

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