Musiksommer Artland startet mit Konzert des Kiev Philharmonic Chamber Orchestras

Quakenbrück/Badbergen. „Ohnegleichen“ ist das Motto der Veranstaltungsreihe „Musiksommer Artland“, dem Nachfolger des „Artländer Sommerfestivals auf Hof Nietfeld“. Und in diesem Jahr gibt es einen neuen Veranstaltungsort: Den über 200 Jahre alte Artländer Bauernhof Sickmann, der im Innenhof Platz für knapp 650 Musikfreunde bietet. Sieben Veranstaltungen finden hier statt, nur das Auftaktkonzert mit dem Kiev Philharmonic Chamber Orchestra wird in der Quakenbrücker St. Marienkirche gegeben.

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„Das Frühlingskonzert leitet zum eigentlichen Musiksommer über, bildet sozusagen die musikalische Klammer zwischen den beiden Festivals, von den Quakenbrücker Musiktagen hin zum Musiksommer Artland“, sagt Intendant Günter Schuhriemen.
Mit dem Frühlingskonzert „Faszination Klassik“ des Kiev Philharmonic Chamber Orchestra startet am Mittwoch, 17. April, um 19.30 Uhr in der Marienkirche Quaklenbrück die Veranstaltungsreihe.

Ein Glückgriff: Das Kiev Philharmonic Chamber Orchestra kommt ins Artland. Foto: Pressefoto

Ein Glückgriff: Das Kiev Philharmonic Chamber Orchestra kommt ins Artland. Foto: Pressefoto

Eigentlich sollte das Orchester unter Leitung von Roman Kofman spielen. Aber nun wird Vitaly Protasov die Musiker dirigieren. Protasov ist ebenfalls Chefdirigent des größten und führenden Orchesters der Ukraine, des Akademischen Symphonieorchester der nationalen philharmonischen Gesellschaft. Ihm zur Seite stehen die beiden international tätigen Solisten Marc Grauwels, Flöte, sowie Sophie Hallynk, Harfe. Gemeinsam mit dem Orchester werden sie drei große Werke des klassischen Wiener Dreigestirns spielen: Die Londoner Haydn- Sinfonie Nr. 97, Mozarts Konzert für Flöte und Harfe KV 299 sowie Beethovens Sinfonie Nr. 4, die Robert Schumann als dessen romantischste bezeichnete. Das Kiev Philharmonic Chamber Orchestra ist gleichermaßen für sein traditionelles, klassisches Musikrepertoire sowie für zeitgenössische Einspielungen bekannt.

Weiter geht es dann mit den Hits des Electric Light Orchestra (ELO). Phil Bates und das Berlin String Ensemble stehen 14. Juni (Freitag) um 20 Uhr auf der Bühne des Sickmann Hofes. Zwar löste sich das Electric Light Orchestra 1986 auf, wurde aber 1990 mit ELO Part II wieder gegründet.

Innerhalb kurzer Zeit war das letzte Gastspiel der „Prinzen“ ausverkauft, als diese 2008 erstmals im Artland gastierten. Diesmal treten sie am 15. Juni (Samstag) ab 20 Ur auf. Zu den Prinzen-Liedern der Popgala gehören „Gabi und Klaus“, „Küssen verboten“ und „Alles nur geklaut“.

Einen Tag später (16. Juni) treten um 11 Uhr die 50 A-capella-Musiker vom Chorforum unter der Leitung von Lutz Pennig auf. „Very British – Boygroups, Fish’n Chips and More“ heißt das Programm zum 25. Geburtstag des Chores. Sein Geburtstagsgeschenk bringt der Chor selber mit: das Vokalensemble „4-Takter“.

Eine spannende Geschichte über Mut und Freundschaft erzählt „Angstmän“ die Geschichte um den „größten Schisshasen des Universums“. Am 18. Juni (Dienstag) präsentiert die Theaterwerkstatt im Artland ihre Inszenierung. Das Stück dauert knapp eine Stunde und wird sowohl um 9 Uhr als auch um 11 Uhr aufgeführt.

Am 21. Juni (Freitag) ist dann das Westfälische Landestheater um 20 Uhr beim Musiksommer Artland zu Gast. Das Ensemble spielt Bertold Brechts „Dreigroschenoper“. Unterstützt werden sie vom Lippe-Saiten-Orchester.

Seit Jahrzehnten spielt das Pasadena Roof Orchestra schwungvolle Swing-Nummern. Das Ensemble begeistert mit Nummern wie „Cheek to cheek“, „Tiger Rag“ oder „Puttin on the Ritz“. Auf dem Hof Sickmann spielen sie am 22. Juni (Samstag) um 21 Uhr.

Das Gipsy Devil Orchestra kommt zum Abschlusskonzert am 23. Juni (Sonntag) um 17 Uhr mit dem Wiener Pianisten Paul Gulda. Seine Interpretation verschmelzen mit der freien Improvisation der Roma.

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Über Marie-Chantal Tajdel

Über Marie-Chantal Tajdel: Freie Journalistin/Autorin. Tätig für verschiedene Tages- und Wochenzeitungen in Norddeutschland. Vorlieben: Querbeet von Klassik und Barock über Oper und Chormusik bis zu Alternative, Punk Rock und Metall - nur handgemacht muss die Musik sein. Außerdem eine Liebe zu Kunst, Literatur, Theater - und fürs Segeln.