Phia - The Woman Who Counted The Stars

Auf bestem Wege

Phia: "The Woman Who Counted The Stars" (Labelship/Broken Silence)

Phia: „The Woman Who Counted The Stars“ (Labelship/Broken Silence)

Anlässlich ihres Konzerts im Kölner Blue Shell vor rund einem Jahr wurde bereits angeregt über die weitere Entwicklung der australischen Ausnahmesängerin Phia spekuliert. Insbesondere ein damals noch unveröffentlichter Song ließ in dieser Hinsicht die schönsten Mutmaßungen aufblühen. Auf ihrer EP The Woman Who Counted The Stars (Labelship/Broken Silence, ab morgen) gesellen sich zu besagtem Ohrschmeichler gleich vier weitere Hochkaräter.

Das einzige Manko an Phias neuer Scheibe ist naturgemäß dem Format des „Extended Play“ zu verdanken. Fünf Songs sollen also genügen, um die Weiterentwicklung der mutigen Musikerin aus Melbourne / Berlin zu dokumentieren. Und das tun sie auch. In einer gegenüber ihrem Debüt The Ocean Of Everything deutlich strafferen Diktion.

Forsch, beschwingt und spürbar fokussierter als zuvor (man darf es auch gerne „poppiger“ nennen) reiht Sophia Exiner an der Seite von Josh „The Cat“ Teicher elegant perlende Songs auf, die wohl auf einem LoFi-Equipment fußen mögen, dabei jedoch die gegebene Größe des jeweiligen Entwurfs mehr als nur erahnen lassen. Schließlich lässt Phia hier ihre bewegten Anfangsjahre noch einmal – kurz – Revue passieren. Der Weg zu weiteren Großtaten ist frei.

Heute Schwäbisch Hall (Anlagencafé)
30.09. Freiburg (The Great Räng Teng Teng)
01.10. Offenbach (Hafen 2)
06.10. Magdeburg (Moritzhof)
07.10. Berlin (Badehaus)
13.10. A-St.Georgen (Fümreif)
14.10. A-Wien (Kramladen)

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