Köln, Essigfabrik, 25. Oktober 2017

Gary Numan

(BMG/Warner/Headline Concerts)

(BMG/Warner/Headline Concerts)

Noch im Februar 2014 versetzte der offenbar schon zu Lebzeiten unsterblich gewordene Brite das Kölner Luxor in schweißtriefende Eiseskälte. Ob ihm in wenigen Tagen ein ähnlicher Coup auch in der notorisch unterkühlten (wenn nicht überfüllten) Essigfabrik gelingen wird? Nicht zuletzt angesichts seines brandaktuellen Albums Savage (Songs From A Broken World) (BMG/Warner) sollte darüber keinerlei Zweifel bestehen.

Wer indes meint, den tiefschürfend apokalyptischen Weltdeutungen des Herrn Gary A. J. Webb Glaubwürdigkeit und Wucht absprechen zu müssen, sollte sich sofort Tickets unter den geistigen Tannenbaum legen lassen. Kenner, die auch ohne kalendarisch verordnete Freuden auskommen, wähnen sie – die Tickets – ohnehin schon in ihren Schatz-Schatullen.

Dass die Hits der frühen Tage (Are Friends Electric et aliae) von Alben wie Pure, Jagged oder eben auch dem neuesten seiner Art ein wenig aus der Begehrlichkeit, sie auch live mal wieder zu vernehmen, gedrängt werden, entspricht derweil nur dem Selbstverständnis eines Künstlers, der es nicht nötig hat, sich auf einstige Großtaten beschränken zu lassen.

Am 26. Oktober auch im Columbia Theater (Berlin) zu verifizieren.
Und in einem anderen, besseren Leben auch an den Gestaden des Arafurasees. Mit der Goombay Dance Band als Support. Bevor es zu spät ist.

garynuman.com
facebook.com/GaryNumanOfficial

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