OMD – English Electric in den Läden!

Wenn es um Synthie Pop und New Wave geht, kommt man an den Männern von OMD nicht vorbei. Gegründet 1978 standen sie seitdem für die Inkarnation des 80er-Jahre-Sounds und waren ohne Frage Vorbild für viele nachkommenden Bands der Epoche. Songs wie Enola Gay oder Maid of Orleans (The Waltz Joan of Arc) fehlen auch heute nicht in der Playlist jeder 80er-Jahre-Party.

Nach 20 Jahren ging die Band zwar 1998 auseinander, doch acht Jahre später, entschied sich das Quartett zur Reunion.

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Cover von OMD – English Electric

Mit dem jetzt erschienenen Album English Electric meldet sich die Band mit der zweiten Scheibe seit der Wiedervereinigung zurück. Noch immer produziert OMD auf der Platte überwiegend Stücke, die reinster Synthpop sind, doch die immer auch darüber hinaus gehen wollen. Kleine Pop-Sinfonien, die von einer technologischen Welt träumen lassen, die zwar urban und modern ist, doch gleichzeitig nicht kalt und seelenlos erscheinen. Urbaner Folk könnte man es kurz betiteln.

Ein gutes Beispiel stellt der Track Metroland dar,  der unter anderem von The Manhattan Clique gemixt wurde, die bereits von Musikern wie Lady Gaga, Nelly Furtado oder Katy Perry engagiert wurden. Das Original-Quartett aus Andy McCluskey, Paul Humphreys, Malcolm Holmes und Martin Cooper, das in diesem Jahr für die Schnellrechner wenig überraschend sein 35. Bandjubiläum feiert, geht übrigens demnächst auch auf Tournee durch Europa und die USA. Alle Stopps in Deutschland haben wir folgend schon mal für die rechtzeitige Planung feinsäuberlich aufgelistet:

OMD – LIVE 2013
21.05.2013 Hamburg – Docks
22.05.2013 Bielefeld – Roundhouse
24.05.2013 Berlin – Tempodrom
25.05.2013 Leipzig – Haus Auensee
27.05.2013 Köln – E-Werk

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Über Mathias Bartsch

Freier Journalist mit endlos gelooptem Anspruch Musik störungsfrei in Text zu dekodieren. Für die regelmäßige Inventur der aktuellen Musiklandschaft geht er furchtlos bis zur Baumgrenze des Hörbaren!