Fotocrime - Always Night

Auf dem Radar. Unter dem Vulkan.

Fotocrime: "Forever Night" (Golden Antenna/Broken Silence)

Fotocrime: „Forever Night“ (Golden Antenna/Broken Silence)

Mit Always Night (Golden Antenna/Broken Silence) meldet sich Ex-Coliseum R. Pattern (Ryan Patterson) zurück. Als Fotocrime stehen ihm Shelley Anderson (Bass) und Nick Thieneman (Young Widows) zur Seite, um einen von (Post) HC durchtränkten Postpunk zu destillieren, der nicht zuletzt (vor allem aber auch stimmlich) an eine Melange aus Publicist UK und Protomartyr gemahnt.

Hinzu gesellen sich auf dem qua Laufzeit eher als EP zu verbuchenden Debütwerk gleich zwei Ausreißer: Mit The Trance Of Love – einem vom Sequenzerläufen dominierten Darkfloor-Filler – sowie der abschließenden Sound-Collage Tectonic Shift (Continental Mix), die von Ben Chisholm (Chelsea Wolfe) gestaltet wurde. Das sorgt nicht nur für Abwechslung, sondern zugleich für ein Extra an angemessen mieser Laune.

Schade nur, dass es (noch) nicht für ein vollwertiges Album gereicht hat. Denn das kreative Potenzial von Fotocrime schreit förmlich nach mehr, mehr, mehr. Da haben sich die Richtigen zusammengetan, um ihren potenziell wichtigen Beitrag zur florierenden Postpunk-Szene zu leisten. Fotocrime bleiben mit Always Night klar auf dem Radar. Und unter dem Vulkan.

01.12. Köln (privat)
06.12. Karlsruhe (Jubel)
07.12. Braunschweig (Nexus)
08.12. Leipzig (Plaque)
11.12. Hamburg (Hafenklang)
13.12. Würzburg (Immerhin)
18.12. A-Wien (Rhiz)

fotocrime.com
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