Im Interview: Marion Fermé

Marion Fermé ist wahrlich international geprägt: die Flötistin kommt ursprünglich aus Frankreich und hat in Den Haag ihr Diplom gemacht. Heute lebt die Musikpädagogin mit ihrer Familie in Hamburg und versucht ihren Schülern den Unterricht möglichst konstruktiv und bildhaft zugänglich zu machen.

Neues Erlebnis bei der Organisation Deiner Musikschule

Bitte stellen Sie sich doch einmal kurz vor. Wer sind Sie?
Mein Name ist Marion Fermé, ich bin 33 Jahre alt und professionelle Blockflötistin sowie Konzertistin. Ich komme aus Frankreich und wohne in Hamburg. Am Königlichen Konservatorium von Den Haag habe ich 2003 das Solistendiplom für Alte Musik und Blockflöte erworben, in Frankreich habe ich den höchsten Abschluss für Musikpädagogik abgelegt. Ich bin verheiratet und habe zwei Töchter.

Welche Instrumente spielen und unterrichten Sie?
Meine Instrumente sind die Blockflöte und das Klavier. Ich unterrichte Blockflöte auf allen Niveaus – vom Anfänger bis hin zum Studierenden.

Warum haben Sie sich gerade für dieses Instrument entschieden?
Mit der Blockflöte kommt nie Langeweile auf. Man kann auf ihr so viel Repertoire spielen wie sonst auf kaum einem Instrument: Das Repertoire umfasst 800 Jahre Musikgeschichte. Vom Mittelalter bis heute. Ich spiele also Stücke aus dem Mittelalter, der Renaissance, dem Barock bis hin zu Moderner Musik.

Welches Instrument würden Sie gern beherrschen?
Die Stimme.

Welche bestimmten Unterrichtsmethoden wenden Sie an und was ist ihr „Geheimnis“, mit dem Sie Ihre Schüler besonders gut motivieren können?
Ich bin in meinen Anmerkungen an die Schüler nie negativ, sondern immer konstruktiv. Mit Hilfe einer bildlichen Sprache und dank meines eigenen Vorspiels lernen sie, sich selbst einzuschätzen und zu korrigieren. So können die Schüler ihr „äuβeres Gehör“ trainieren. Wenn ein Schüler einverstanden ist, spielen wir inherhalb eines Jahres so viele Stücke wie möglich. Grundsätzlich ist meine Devise: Immer den Humor behalten! Es ist ein Glück, Musizieren zu können. Das gilt für die Schüler genau wie für mich.

Welche Voraussetzungen müssen Schüler erfüllen, wenn Sie bei Ihnen Musikunterricht nehmen wollen?
Sie müssen natürlich Lust haben, Blockflöte zu spielen – und zwar schön zu spielen. Wichtig ist auch, dass sie zu regelmäßigem Unterricht bereit sind (wöchentlich oder mindestens zweimal im Monat). Sonst geht der Lerneffekt schnell wieder verloren.
Auch Ensembles sind im Unterricht willkommen.

Welche Tipps und Ratschläge geben Sie Ihren Schülern mit auf den Weg?
Immer im Stehen spielen, die Nase nicht in den Noten vergraben, sicher in die Flöte pusten. Und ganz allgemein: Neugierig auf jede Art von Musik sein.

Machen Sie auch in Ihrer Freizeit Musik, etwa in einer Band, im Chor oder in einem kleinen Hobby-Orchester?
Nein, da die Musik schon mein Beruf ist.

Was empfinden Sie, wenn Sie Musik hören oder selbst musizieren?
Da empfinde ich so viel, dass es unmöglich ist, es hier in ein paar Worten wiederzugeben.

Webseite: marionferme.net

PS.: Auch bei Facebook? Dann werde Fan von amusio!