Interview mit Pat Splat (F.K.Ü.)

„Die Kombination aus Horrorfilm und Thrash Metal ist nach wie vor der Gipfel der Gefühle“

Pat Splat (F.K.Ü.) (Despotz Records)

Pat Splat (F.K.Ü.) (Despotz Records)

Mit 1981 (Despotz/Cargo) hat das schwedische Horrormosh-Quartett F.K.Ü. (Freddy Krueger’s Ünderwear) nach längerer Auszeit erneut eine vorzügliche Brücke zu jenen filmischen Impulsgebern geschlagen, die ihr nostalgisches Ansinnen mit frisch triefend-treibenden Thrash Metal der zeitlosen Schule verbindet. Nicht zuletzt die vollendet liebevolle Aufmachung ihres neuesten Streichs hieß uns bei Bassist Pat Splat mal ein wenig zu hinterfragen, inwiefern sich Tradition und Moderne gleichermaßen aufrechterhalten lassen, – bevor die Axt des Zeitgeschmacks das kreative Haupt vom tumben Rumpfe trennt.

amusio: „Hi Pat, ist es euer Anliegen jeden Track mit einer speziellen Hommage an jenen Film auszustatten, dem er seinen Namen verdankt? Oder besteht hierzu keine Notwendigkeit? Müssen sich Mosh und Tribut inhaltlich nicht unbedingt überschneiden?“

Pat Splat: „Nun, zunächst war es unser Ziel, das Album insgesamt möglichst knapp, intensiv und ‚in your face‘ zu halten. Das mag Rückschlüsse auf jene Filme zulassen, die diesmal die jeweilige Narration vorgaben. Aber wir haben auch einige Details eingebaut, die sich direkt auf die filmische Inspirationsquelle beziehen.“

amusio: „Als da wären?“

Pat Splat: „Zum Beispiel das Hauptriff von TheFunhouse, das eine gewisse Atmosphäre von Zirkus, Kirmes und Vergnügungspark trägt. Oder die Kontinuität von Halloween II, wo wir unsere Entsprechung des ersten Teils ebenso aufgreifen und fortführen, wie dies dem filmischen Sequel gelungen ist. Aber im Prinzip wollten wir schlicht und ergreifend zum Trip auf der Horror-Thrash-Achterbahn einladen (lacht).“

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