Im 34. Jahr des Bestehens auf dem 27. WGT: Trisomie 21 (facebook.com/trisomie21)
Im 34. Jahr des Bestehens auf dem 27. WGT: Trisomie 21 (facebook.com/trisomie21)

Nach innen betrachtet, wird die Szene jedoch wieder ihre strukturell-partiellen Modifikationen ausleben. An welchen Phänotypen sich diese letztlich beschreiben lassen werden, bleibt zunächst Prognose, wenn nicht gar reine Spekulation. Doch zumindest in musikalischer Hinsicht lässt sich ein signifikanter Subtrend destillieren: Es mag Zufall sein, doch anhand einer losen Genre-Zuordnung der ersten rund dreißig bestätigten Künstler wird ablesbar, dass das Interesse am so genannten Post Punk (im weitesten Sinne) dieser Tage in besonderem Maße floriert.

Knapp zwei Drittel der bis dato publik gewordenen Formationen sind dieser Renaissance (eines zuvor eher beiläufigen Sujets) zuzuordnen. Doch mag dieser erste Eindruck im weiteren Verlauf der „Enthüllungen“ noch täuschen und seine Statthaftigkeit einbüßen. Wenn letztlich wieder sämtliche angestammte Schienen – von Neo-Klassik über EBM bis Mittelalter – standesgemäß bedient werden.

Erste nominelle „Highlights“ gibt es natürlich auch schon zu vermelden. Sie an dieser Stelle benennen zu wollen, würde dem bekanntlich hochgradig individuellen Gusto der Besucher zuwiderlaufen. Ein jeder wird seine eigenen Favoriten auf dem WGT erleben können. Und wer noch des ein oder anderen Tipps bedarf, mag im Vorfeld unsere Interview-Reihe verfolgen, die wir in diesem Jahr bereits zum 5. Mal anzubieten gedenken. Wir sehen uns dann in Leipzig, am liebsten schon am Donnerstag!

wave-gotik-treffen.de

 

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