Me & Reas - Past Perfect

Akkurat & furchtlos

Me & Reas: "Past Perfect" (Recordjet)

Me & Reas: „Past Perfect“ (Recordjet)

Allein aus Gefälligkeit braucht man den Jungs von Me & Reas keine Tulpen zu schicken. Denn Past Perfect (Recordjet) lässt unter seiner vordergründig aalglatt gestalteten Oberfläche viel von jener Tiefe vermuten, die artverwandte Bands (bis hin zu Mumford & Sons) dieser Tage doch allzu häufig vermissen lassen. Aber was sollte man von einem „Nürnberger Indiepop-Quintett“ auch anderes erwarten?!

Genau! Und diese rhetorisch intendierte Frage war ja auch gar nicht despektierlich gemeint. Denn man spürt Past Perfect mit jedem sorgfältig eingespielten Ton an, dass viel Lebenserfahrung eingespielt wurde – und Herzblut geflossen ist. Allerdings ist die Produktion so dermaßen akkurat gelungen, dass der gemeine Hörer kaum glauben will, dass Me & Reas aus Franken stammen. Und nun erst einmal nationale Clubs zu bespielen haben. Was sie auch sicher gerne tun (siehe unten).

Doch wer Songs wie das weltumspannende See Me oder das Bodenständigkeit und Größe gleichermaßen vermittelnde All My Tomorrows – oder auch das um „Wave“ nicht verlegene Masterpiece (sic) aufzuweisen hat, sollte sich vor globalem Interesse nicht fürchten müssen.

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