See it coming – Wrongkong im Berliner Lido

Die deutsch-kanadische Band Wrongkong auf der Bühne im Berliner Lido / Foto: Kathrin Tschorn

Die deutsch-kanadische Band Wrongkong auf der Bühne im Berliner Lido / Foto: Kathrin Tschorn

Im Laufe des Abends wird das Quintett zudem von einer Geigenspielerin und einem Trommler unterstützt. Es spielt die Songs ihres neuen Albums „Kill The Should And Make A Do“ und Klassiker der Band-Geschichte wie „Dear Euphoria“ und „Hearts Are Breaking Hearts“. Besonderes Highlight war auf jeden Fall „The People“, bei dem ein Trommler mit vollem Einsatz ein prächtiges und wummerndes Solo spielte – besser als auf der Studioaufnahme.

Wrongkong ist eine Musikgruppe, bei der es schwierig ist zu entscheiden, ob sie auf Band oder live besser ist. Von der Qualität her gibt es keine Unterschiede, was erfreulich ist. Etwas bedauernswert im Live-Spiel ist allerdings der Umstand, dass der Rest der Band hinter Frontfrau und Bassist etwas zurückgefallen ist und daher irgendwie nach bloßem musikalisch-pragmatischem Beiwerk aussah. Vielleicht war das auch einer der Gründe, warum – trotz toller Musik und tollem Gesang – der Funke nicht ganz überspringen wollte.

Dennoch: Eine Live-Show von Wrongkong ist absolut empfehlenswert für all die, die nicht nur Konzerten lauschen wollen, sondern sich auch gerne zur Musik bewegen.

Fotos der Veranstaltung folgen in der amusio-Galerie. Das aktuelle Wrongkong-Album „Kill The Should And Make A Do“ ist seit dem 5. April im Handel erhältlich.

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Über Kathrin Tschorn

Kathrin Tschorn | Freiberufliche Musikredakteurin und Lektorin, beheimatet in Berlin. Stets Musik aus den Bereichen Pop, Rock, Indie, Jazz sowie allem dazwischen auf den Ohren und eine Tastatur unter den Fingern.