Interview mit Andreas Ohle (Minimal Kommando)

„Dann nahm das Schicksal seinen Lauf…“

(minimalkommando.de)

Bereits seit 2012 haucht das Minimal Kommando – unter der alleinigen Führung des in Köln beheimateten Musikers Andreas Ohle – der elektronischen Retro-Avantgarde Wave-Szene neues Leben ein. Konsequent an freimütig selbstauferlegten Limitierungen orientiert und dabei dem unbedingten Willen zu einem klar definierten und zugleich authentisch erzeugten Klangbild verpflichtet, nimmt das seine Mission im Namen tragende Kommando inzwischen eine weltweit Beachtung findende Sonderstellung ein. Eine Art Exotenbonus, der sich nicht zuletzt einer gewissen Anonymität verdankt, die Andreas Ohle trotz einer Vielzahl von Veröffentlichungen bislang wahren konnte. Für amusio.com lüftet er erstmals den Schleier.

amusio: „Hi Andreas, was hat dich dazu bewogen, mit Minimal Kommando musikalisches Neuland im Retro-Stil zu betreten?“

Andreas Ohle: „Bereits seit Jahrzehnten bewege ich mich musikalisch im Gothic und Darkwave Bereich. In diesem Zusammenhang entstanden die ersten Songs für das sich abzeichnende Projekt bereits im Jahr 1992. Damals mit einem ausgeprägt experimentellen Ansatz, wozu auch die Verwendung von sowohl deutscher als auch englischer Sprache gehörte. Doch zunächst verwarf ich den Gedanken an englische Texte. Und dann verkaufte ich das Keyboard, auf dem sämtliche Tracks für Minimal Kommando bis dahin entstanden waren.“

amusio: „Also war somit auch das Konzept vom Tisch?“

Andreas Ohle: „Nicht ganz, denn unterschwellig ließ mir die Idee, konsequent minimierte Retrosounds zu fahren, dann doch keine Ruhe. Erst recht, nachdem ich beim Aufräumen auf einen Karton stieß, in dem sich meine alten Demotapes befanden. Und dann nahm das Schicksal seinen Lauf…“

PS.: Auch bei Facebook? Dann werde Fan von amusio!