Ozmotic - Elusive Balance

Traumhaft gültig

Ozmotic: „Elusive Balance“ (Touch/Membran)

Auf Glitch folgt Richard Wright. Und dann wird „Wirkungsgleichheit“ erzielt. Was ist das denn?! Das neue Album des italienischen Electro-Duos Ozmotic, das auf seinem neuen Album Elusive Balance (Touch/Membran) noch mehr auffährt (Chöre etwa), als ihre ohnehin berückenden Klanglandschaften benötigen würden, um sich der ungeteilten Wahrnehmung eines auf emotional wirksame Feinheiten erpichtes Publikums zu erfreuen.

Ob und inwiefern diese Freude von Dauer sein wird, lässt sich indes noch nicht prognostizieren. Doch die gekonnt unmodisch gewahrte Balance aus in leibhaftig ins Leben gerufener Bläsertätigkeit und auf Unaufdringlichkeit gepolter Digitalität lässt Überdauerung erhoffen.

Besonders gelungen erscheint der ans Nachtlicht gebrachte Impetus von Riccardo Giovinetto und Simone Bosco seine proaktive Ungezwungenheit und sachte Dezenz. Ohne dabei ins Seichte zu geraten. Nein, man hört gerne auf und reibt sich die Birne, wenn Ozmotic ihre liebenswerten Stiche setzen.

„Beauty is a rare and fleeting thing; it often correspondons to those phases where we can grasp that unstable equillibrium which exists between us and the world at large“, meinen die Macher. Der Hörer sollte sich Elusive Balance für entsprechende Momente aufbewahren. So sie sich auch unverhofft einstellen, ändert dies nichts an der Güte eines traumhaft gültigen Albums.

Elusive Balance (Album Teaser):
https://vimeo.com/257725292

ozmotic.it
facebook.com/OZMOTIC

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