XIV. Amphi Festival Vorspiel (3)

Interview mit Priest

(amphi-festival.de)

Aus dem Dunstkreis der schwedischen Hardrock-Szene (namentlich Ghost), einem intensiven Kontakt mit dem Berliner Techno-Underground sowie dem ausgeprägten Fable für die New Wave-Romantics der Achtziger hervorgegangen, braut sich unter dem Namen Priest ein brisanter Cocktail zusammen, der zudem in einer visuell hochgradig attraktiven Form dargeboten wird. Gerade von einem schwedischen Festival zurückgekehrt, kam The Puppet Master (alias Salt) seiner Funktion als Sprecher eines der außergewöhnlichsten Acts des diesjährigen Amphi-Festivals nach. Und gewährte bereitwillig Einblicke in das Wesen und Werden von Priest.

amusio: „Hi, du bedienst dich bei Priest gleich zweier Pseudonyme: The Puppet Master und Salt. Vielleicht sollten wir zunächst einmal die Zuordnung eurer Decknamen klären…“

The Puppet Master: „Wir haben uns an den Grundelementen der Alchemie nach Paracelsus orientiert. Der Name unseres Sängers – Mercury – steht also für Quecksilber, der meines Tasten-Kollegen – Sulphur – für Schwefel. Und ich bin das Salz in der Suppe. In der Rolle des Puppet Master bringe ich eine weitere Entität ein, die alles zusammenhält, anleitet – und eben auch kontrolliert. Somit können wir auch auf Erde, Feuer, Wasser und Luft anspielen, selbst wenn wir nur zu dritt sind. Hier schwingt wohl das Erbe einer nicht gerade unbekannten Band namens Ghost mit, welches in uns steckt. Wir werden das alles zukünftig noch weiterspinnen und vertiefen. Priest ist der Entwurf einer groß angelegten Erzählung.“

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