XIV. Amphi Festival Vorspiel (6)

Interview mit Rikard Tengvall (A Projection)

(www.amphi-festival.com)

Aus der (prinzipiell höchst erfreulichen) Menge von Postpunk/Wave-Bands der neuen Generation ragt das Stockholmer Quartett A Projection heraus. Eine Behauptung, die sich zuletzt noch auf dem WGT zu Leipzig bewahrheitete, als den Schweden ihr dortiger Auftritt zu einem wahren Triumph geriet. Doch wer bereits mit seinen ersten beiden Alben – Exit sowie Framework – kleine Klassiker der Moderne schuf, braucht sich auch auf dem Amphi-Festival nicht zu verstecken. Eine Ansicht, die Sänger Rikard Tengvall selbstbewusst teilt, ohne darüber den besonderen Stellenwert dieses Ereignisses zu vergessen.

amusio: „Hi Rikard, wie lässt sich eure Reaktion beschreiben, als die Einladung zum Amphi-Festival bei euch eintraf?“

Rikard Tengvall: „Als freudestrahlender Ausdruck eines Moments, in dem klar wurde, dass ein lang gehegter Traum in Erfüllung gehen würde. Denn dem Amphi-Festival eilt auch hier in Schweden ein hervorragender Ruf voraus. Dass wir in diesem Jahr sowohl auf dem WGT als auch auf dem Amphi spielen würden, hat unsere kühnsten Erwartungen komplett übertroffen. Kurzum: Wir sind total happy …“

amusio: „Sind eure Festival-Engagements nicht auch ein Indikator dafür, dass Postpunk im Trend liegt?“

Rikard Tengvall: „Nun, ich habe nicht den völligen Überblick, was sich auf den internationalen Festival-Bühnen so tut. Ich kann nur sagen, dass die Qualität der Bands, die heutzutage den Postpunk beleben, einfach für sich spricht. Auf dem WGT habe ich unter anderem die Actors gesehen – eine großartige Band! Und auch auf dem Amphi spielen mit Soviet Soviet und She Past Away gleich zwei weitere Hochkaräter. Nach uns. Das werden wir uns wohl nicht entgehen lassen.“

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