Sharon Brauner jiddelt noch bis 5. Mai in der Bar Jeder Vernunft Berlin

Am 1. Mai hat Sharon Brauner mit ihrer Band die Record-Release-Party ihres Albums „Jewels“ gefeiert. Am Veranstaltungsort, der Bar Jeder Vernunft in Berlin-Wilmersdorf, blieb kein Platz unbesetzt, als die 43-Jährige mit ihrer umwerfenden Musikshow rund um jiddische Evergreens das Publikum begeisterte. Zu Wein und kleinen Köstlichkeiten kann man den musikalischen Mix von Jazz und traditionell jüdischer Musik noch bis zum 5. Mai genießen.

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Sharon Brauner singt jiddische Evergreens in der Bar Jeder Vernunft in Berlin / Foto: Kathrin Tschorn

Sharon Brauner singt jiddische Evergreens in der Bar Jeder Vernunft in Berlin / Foto: Kathrin Tschorn

Ebenso persönlich wie das Album „Jewels – Sharon Brauner sings yiddish Evergreens“ war auch der Premierenabend gestaltet, an dem die Berlinerin freimütig Geschichten aus ihrer jüdischen Familie erzählte. Sympathisch unaffektiert mit kleineren Patzern führten die Mutter eines vier Monate alten Sohnes und ihr Pianist Harry Ermer durchs Programm. Man merkt, dass hier eine Band – ja, ein ganzes Team – zugange ist und Sharon Brauner sich nicht als Solokünstlerin mit auswechselbaren Musikern versteht. Daher unterstützt sie die fünf Männer tatkräftig mit Mini-Saxophon und Ukulele, auch wenn sie selbst zugibt: „Es ist gar nicht so leicht, gut Ukulele zu spielen – wenn man nicht übt.“

Sharon Brauner bespielt die Show mit jiddischen Songs der im April erschienenen CD – von „Bay mir bistu scheyn“ über „Tumbalalaika“ bis „S‘ ken nit meglekh zayn“ – wie auch anderen beliebten Klassikern ihrer früheren Auftritte, aus denen das Album auf vielfachen Publikumswunsch entstanden ist. Besonderen Applaus gab es für die jiddische Interpretation bekannter Gassenhauer wie „Love Story“ und „Raindrops Keep Fallin‘ On My Head“.

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Über Kathrin Tschorn

Kathrin Tschorn | Freiberufliche Musikredakteurin und Lektorin, beheimatet in Berlin. Stets Musik aus den Bereichen Pop, Rock, Indie, Jazz sowie allem dazwischen auf den Ohren und eine Tastatur unter den Fingern.