Interview mit DOTA

„Mir ist unterwegs noch nie langweilig geworden“

DOTA (Annika Weinthal)

Nein, jetzt bitte keine Photos“ – eine gute Stunde vor ihrem Konzert im nahezu ausverkauften Gloria zu Köln (dem Auftakt zur Fortsetzung ihrer 2018 begonnenen Tour zum Album Die Freiheit) – verweigert sich Dota Kehr der obligatorischen Backstage-Knipserei im Rahmen eines Interviews. Sie zöge ohnehin das Wort dem Bild vor – und würde es begrüßen, wenn das Publikum während ihrer Auftritte auf den Einsatz des Smartphones verzichten könnte. „Das ständige Photographieren und Filmen verändert die gesamte Situation. Das finde ich sehr schade.“ So konzentrieren wir uns während des Gesprächs auf das Touren an sich. Zumal sich die Qualität ihres aktuellen Albums längst herumgesprochen hat. Und eventuell sogar ihr Ansinnen, die Smartphones außen vor zu lassen. Denn auffällig wenige werden ihr und ihrer souverän agierenden Band – während eines letztlich triumphal verlaufenden Konzerts – entgegen gereckt.

amusio: „Hi Dota, nach einer mehrwöchigen Unterbrechung nehmt ihr die Bühnenarbeit wieder auf. Hat die Pause Spuren hinterlassen? Oder macht ihr einfach dort weiter, wo ihr Ende 2018 bereits angekommen wart?“

Dota Kehr: „Die bereits absolvierte Konzertreihe wirkt zum Glück nach. Hat ihre Spuren hinterlassen. Wir sind also ziemlich gut eingespielt. Dennoch haben wir das ein oder andere Detail in den Arrangements vorab nochmals geprobt. Und dabei auch kleinere Veränderungen vorgenommen. Auch darum hat der Soundcheck vorhin etwas länger gedauert als üblich. Gerade an den Übergängen haben wir bis zuletzt gefeilt.“

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