Anouk „Sad Singalong Songs“ – Melancholisch, aber schön, aber eintönig

Dabei beginnt das Album mit „The Rules“ eigentlich recht kräftig, unterstützt von Chor, Orgel und dramatischer Musik, dennoch verlässt Anouk den Weg der „traurigen Mitsinglieder“ nicht. Wunderschön anzuhören sind auch „Are You Lonely“ und „I Don‘t Know Nothing“, die in der Melancholie des Albums jedoch einfach untergehen. Im Abschlusssong „The Black Side Of My Mind“ scheint Anouk ihre dunkle Phase dann überwunden zu haben und macht den Fans Hoffnung auf ein abwechslungsreicheres nächstes Album: „The black side of my mind ist getting weaker / The black side of my soul is getting wide.“

„Sad Singalong Songs“ ist kein schlechtes Album, aber es ist eben auch nicht herausragend. Unter Anouks Alben ist es das schwächste, wenn auch immer die Erinnerung an den erfolgreichen ESC-Ausscherer „Birds“ bleiben wird.

„Sad Singalong Songs“ von Anouk ist seit dem 17. Mai 2013 erhältlich.

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Über Kathrin Tschorn

Kathrin Tschorn | Freiberufliche Musikredakteurin und Lektorin, beheimatet in Berlin. Stets Musik aus den Bereichen Pop, Rock, Indie, Jazz sowie allem dazwischen auf den Ohren und eine Tastatur unter den Fingern.