Interview mit Júníus Meyvant

„Ich habe mich dafür entschieden, immer locker zu bleiben“

Júníus Meyvant (Stephan Wolf)

Unnar Gísli Sigurmundsson – alias Júníus Meyvant – der kühl-kühne Soul-Artist von den isländischen Westmänner-Inseln zu Gast in Köln! Mit seinem aktuellen Album Across The Borders (Record Records/Broken Silence) sowie einer insgesamt sechsköpfigen Band im Schlepptau: Mehr als Anlass genug, um sich mit ihm auf einen entspannten Plausch einzulassen. Bevor es für ihn (und die Seinen) auf die Bühne des „artheater“ geht, wo er ein erfreulich zahlreich anwesendes Publikum mit seiner ausdrücklich entspannten Manier zu begeistern versteht.

amusio: „Hi Júníus, mittlerweile ist das Interesse an dir – auch seitens der Mainstream-Medien – erheblich gewachsen. Beeinflusst diese nunmehr gewonnene Aufmerksamkeit dein musikalisches Schaffen?“

Júníus Meyvant: „Nicht wirklich. Ich denke einfach nicht darüber nach. Was einen wirklich verändert, ist doch nur jeder Tag, mit dem du älter wirst!“

amusio: „Was hat dich dazu gebracht, dich für die Art von Musik zu entscheiden, die du heute mit neuem Leben füllst?“

Júníus Meyvant: „Es gab da keine Absicht. Ich begann mich halt für das Organische der Musik aus den sechzigern und siebzigern Jahren zu begeistern. Wo es offiziell noch nicht darum ging, etwas im Nachhinein zu manipulieren. Dabei ging es mir weniger um den Sound an sich. Es war der Beat, der es mir angetan hatte! Die Konzentration auf einen Beat, der Lebendigkeit ausstrahlte. Egal ob der nun von Soul-, Jazz-, Blues- oder gar Hiphop-Platten stammte.“

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