Mannheimer Maifeld-Derby mit Besucherrekord

Nach dem ersten Junitag mit fulminanten Auftritten von Young Rival, Sizarr, Toy, Efterklang und Thees Uhlmann, der als Überraschungsgast Rapper Casper auf die Bühne holte, ging es am Sonntag mit zwei anstatt vier Bühnen ein bisschen ruhiger zu. Der letzte Tag des Festivals war zugleich Frauentag. Am Nachmittag rockte Leslie Clio das große Palastzelt. Bald darauf betrat

Wallis Bird

Wallis Bird (Quelle: wallisbird.com)

Energiebündel Wallis Bird die Bühne. Diese versprühte eine Unmenge Energie und bespaßte mit ihrer lebensfrohen Musik das begeisterte Publikum. Einen kleinen Heimvorteil hatte sie dabei auch – die Irin studierte an der Mannheimer Popakademie und probierte sich in den kurzen Ansagen auch immer wieder am Mannheimer Dialekt. Eine vom Publikum heftigst geforderte Zugabe konnte sie jedoch nicht mehr geben. Die Bühne musste für Sophie Hunger gerichtet werden, die samt Klavier und Leuchtwattekugelnständern die Bühne betrat.

Mit deutschen, englischen und französischen Liedern läutete sie das Ende des Festivals ein, sang allein am Klavier den Walzer für Niemand und rockte mit E-Gitarre und Band 1983. Der Applaus, der ihr gezollt wurde, und sie zweimal für Zugaben auf die Bühne lockte, galt wohl auch den Fadenziehern des Festivals. Diese hatten dank ihres ehrenamtlichen Engagements tausenden Besuchern drei musikalisch unvergessliche Tage beschert.

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Über Anne Geyer

Nach einer kunterbunten Musik-Erziehung und dem Studium der Germanistik, Amerikanistik und Anglistik nun als Redakteurin für amusio tätig. Vorlieben: Von Rock, Hard-Rock, Blues, Blues-Rock, Alternative, Indie bis hin zu Jazz, Jazz-Rock, und Pop.