Bit-Tuner - Exo

Noch jemand ein Eis?!

Bit-Tuner: „Exo“ (Ous Ous)

Am 7. Februar erscheint mit Exo (Ous Ous) ein Album des aus St. Gallen stammenden Downbeat-Maestros Bit-Tuner. Und somit mithin das Schönste, was sich aus Waidwundheit, Starren und einem Hauch von Burial destillieren lässt. Details lassen sich anderweitig nachlesen.

Sicher, den multi-medialen Auswüchsen (Joerg Hurschler) dieses Albums ließe sich auch viel Zeit, Geduld und innere Einkehr widmen. Doch sollte auch demjenigen Vertrauen geschenkt werden, der „einfach nur“ davon berichtet, was Exo mit der Summe seiner banalen Lebenserfahrung so alles anstellt.

Aber auch das soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Wenn in Rom, mach es wie die Römer. Im Falle von Exo wie die Athener in Athen, wo das Album in einem Zeitraum von zwei Jahren Form und Gestalt annahm. Tiefgründig träte als Adjektiv ins Bewusstsein, womit dann aber wieder eine Trennschärfe announciert werden würde, die wissenschaftlicher orientierten Klangschaffenden in den halbseitig subventionierten Rücken fiele.

„Cinematographisch“ wird indes vom Künstler selbst als Bezeichnung seines neuesten Erschaffens angeboten. Ein Begriff, der in sich zwar Quatsch ist, was aber im Gedränge nicht auffällt. Denn es glaubt ein jeder zu meinen, was mit ihm gemeint ist. Ähnlich wie bei den falsch (oder zumindest) entstellt gebrauchten Hochtrabereien wie „dramatisch“ oder gar „tragisch“. Dass Exo zur etymologisch fundierten Sprachphilosophie verleitet, mag jene Sprachlosigkeit verdeutlichen, die dieses Album auslöst. Eine Sprachlosigkeit, die sich eines Zurückweichens verdankt. Vor dem, was uns allen blüht. Und somit gedeiht.

facebook.com/bittunermusic

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