New Risen Throne - The Outside

Inside Out

New Risen Throne; „The Outside“ (Cyclic Law)

Seit nunmehr 18 Jahren befeuert ein Italiener namens Stiehl brachliegendes Land. Ein vermeintlich ödes und somit unmittelbar zum Firmament aufschließendes Land. Namens Dark Ambient. Groß angelegt, um keine Länge verlegen. So auch ein Konvolut, das auf den Namen The Outside (Cyclic Law) hörend niemandem gehorcht. Eher in charmanter Weise die Ewigkeit ins Gewissen diktiert. Ganz gleich, ob als Teil 4 eines größeren Zyklus oder an für sich vernommen.

Dark Ambient, vielleicht noch mit dem Zusatz „Industrial“ versehen, wird von Außenstehenden gerne belächelt. Aber nicht ausgelacht. Das Lächeln verdankt sich der Tendenz zur Vermeidung, das Lachen bleibt im Halse stecken. So eine an sich kluge Archaik hinter sich selbst fällt und mithin jedwede Form der Progression gleich hinterher, senkt sich das vital-virile Level hinunter, – auf eine Ebene, die auszuhalten kaum einen Orden in Aussicht stellt.

Dem obskur-okkulten Zirkus nicht zugeneigt, erschließt sich anhand von The Outside ironischerweise die Innensicht. Die Klysmen werden wirksam. So man sie lässt, und eben nicht abschweift. Und die hier zu verhandelnden Zwangslagen als „Fliegenschiss der Geschichte“ abtut. In Zeiten, wo sich das Rumorende auf Bohrungen, auf Karies-Fracking, beschränkt, vermag das Ende vom Lied glitzernd in den Orkus ragen. Nicht ohne zuvor die delikaten Remixe goutiert zu haben, die in dem Beitrag von TeHÔm (Withered Regions) ihre Apotheose begehen. Gnosis ans Gestorbene. Nie war sie so wichtig wie heute.

The Outside (III):
youtube.com/watch?v=_8cJjWNiUxQ

stielh.com
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