Matt Elliott - Farewell To All We Know

Mit bestem Gewissen

Matt Elliott: „Farewell To All We Know“ (Ici d’Ailleurs/Cargo)

Ein prophetisch gewählter Titel? Quatsch! Denn – Achtung: Artikulationskette, die es zu brechen gilt – dieses Farewell To All We Know (Ici d’Ailleurs/Cargo) wird es nimmer geben. Und dies ist jene Krux, die der ehemalige Triphop-Protagonist aus Bristol hier wissend beklagt. Dass dagegen ein Leonard Cohen heiter beschwingt schlageresk klingt, liegt in der Natur der Sache.

Mit Befriedung als Betrug wurde hier vor rund vier Jahren der Vorgänger von Farewell To All We KnowThe Calm Before – angekündigt. Die Tatsache, den fatalen Taumel ausgehalten zu haben, diskreditiert diese Einschätzung. Doch die Zeit zehrt an sämtlichen Wunden. Heilung bleibt Illusion.

Es gilt, Frieden zu schüren. Indem die Kombination aus Monogamie-Manie und Wachstumswahn (letztlich dem Irrsinn, Tourismus und Migration zu scheiden, nur Haben Sein erwirkt), vom Neubeginn an gewissenhaft ins Verderben schreiten zu lassen. Für die Andacht zwischendurch: Matt Elliott.

The Day After That:
youtube.com/watch?v=XVkKoM31gyQ

facebook.com/mattelliottmusic

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