Töne aus den Staaten: New York, Kalifornien, Illinois, Texas

Voran… den Umständen entsprechend

Ein Vorausblick auf das öffentliche Konzertleben jenseits des Atlantiks: Für den 2. August 2020 mit zahlreichen Vorgänger- und Folgeterminen plant der legendäre und weiterhin hoch in der Publikumsgunst stehende Harlem Gospel Choir die Fortsetzung seines Programms in der New Yorker Sony Hall – nicht etwa am Abend, sondern, nicht zuletzt um die Familien mit dem Nachwuchs abzuholen, zur frühen Nachmittagszeit ab 13.30 Uhr.

Neues Erlebnis bei der Organisation Deiner Musikschule

Der Harlem Gospel Choir steht durch die ganze Sommersaison für zahlreiche Konzerte in New York (Annamwbailey, 11.3.2019, Stage at the Grille, CC-Liz.).

Das San Francisco Symphony Orchestra tastet sich aus neuerlichen kalifornischen Anlässen nur langsam in die neue Konzertsaison voran, die nach momentanem Stand erst am 7. November dieses Jahres beginnt, auch wenn eine Vorverlegung optimistisch angedacht werden kann. Auch in Chicago kommt die Musik derzeit eher aus dem Äther: Der orchestereigene Radiosender bringt spektakuläre Aufnahmen aus den 1960er Jahren zu verschiedenen Juli-Terminen, etwa am 19. Juli ein besonderes CSO-Konzert von 1974 mit James Caffigan, der Barber, Bernstein und Rachmaninoff dirigiert(e).

Andrés Orozco-Estrada ist Chefdirigent des Houston Symphony Orchestra und steht in diesem Sommer für zahlreiche Live-Streams aus der Jones Hall (Bastisinger, 12.11.2014, CC-Liz.).

Das Houston Symphony Orchestra setzt überwiegend, aber nicht nur auf größere Kammerbesetzungen und überträgt unter der Ägide seines Leiters Andrés Orozco-Estrada am 18. Juli aus der Jones Hall ein Konzert mit Mozarts Bläserserenade in Es-Dur und Richard Strauss‘ Metamorphosen in einer Version für Streicherseptett im Livestream, am 25. Juli folgt ein Quod-libet-Programm mit einer Mischung aus barocker Opernouvertüre (Händels Königin von Saba), Debussys Streichquartett g-Moll, Scott Joplins The Easy Winners und (gänzlich) Anderem, während am 1. August um 20 Uhr Silvestre Revueltas Ocho Por Radio, Strawinskys Bläseroktett und Mendelssohns 7. Symphonie in d-Moll direkt übertragen werden.

Meilensteine US-amerikanischer Klassik

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Über Dr. Hanns-Peter Mederer

Kulturwissenschaftler aus München; Studium der Literaturwissenschaft, Europäischen Ethnologie, Musikwissenschaft und Gräzistik vor allem an der Universität Hamburg, seither tätig im Verlagsgeschäft und in der Publizistik, besondere Interessensgebiete: Reisen und Musik verschiedener Länder.