Counting Crows – Echoes Of The Outlaw Roadshow: Geht der Fall der Counting Crows weiter?

Es war einmal… Songschreiber Ryan Spaulding und Counting-Crows-Frontmann Adam Duritz ließen ihre Gedanken schweifen – ein fahrender Musikzirkus mit vielen kreativen Leuten, das wär’s, und schon war „The Outlaw Roadshow“ geboren. Musikalisches Beweisstück dieser besonderen Tour ist das mittlerweile fünfte Live-Album der Counting Crows. Obwohl die Band aus Kalifornien für die ständigen Neuarrangements ihrer Songs und ihre guten Live-Qualitäten bekannt ist, gehört „Echoes Of The Outlaw Roadshow“ zu den schwächeren Alben ihrer bereits über zwei Dekaden anhaltenden Schaffensphase.

Neues Erlebnis bei der Organisation Deiner Musikschule

Mit ihrem fünften Live-Album enttäuschen die Counting Crows

Mit ihrem fünften Live-Album enttäuschen die Counting Crows

Unter Fans herrscht seit Langem Uneinigkeit. Die eine Seite meint, die Counting Crows hätten ihren Charme verloren, wären abgestumpft und mechanisch geworden. Die andere Seite schwört nach wie vor auf die Band aus Berkeley. Nun, beide Seiten haben Recht. Nach 22 Jahren Musikbusiness kann man schon mal etwas müde werden. Dennoch sind die Counting Crows immer noch da – und das eben nach über zwei Jahrzehnten.

Das Manko von „Echoes Of The Outlaw Roadshow“ lässt sich nicht genau festnageln. Beim Hören hat die Scheibe einfach nicht den Drive und das einnehmende Wesen, das man von früheren Live-Aufnahmen der Band gewohnt ist. Liegt es daran, dass die alten Stücke wirklich alt geworden sind? Oder dass einige Klassiker auf dem Album fehlen? Wie oft kann man einen Song eigentlich neu arrangieren, ohne an seiner Substanz zu kratzen?

PS.: Auch bei Facebook? Dann werde Fan von amusio!

Über Kathrin Tschorn

Kathrin Tschorn | Freiberufliche Musikredakteurin und Lektorin, beheimatet in Berlin. Stets Musik aus den Bereichen Pop, Rock, Indie, Jazz sowie allem dazwischen auf den Ohren und eine Tastatur unter den Fingern.