Drei spätsommerliche Konzerte in Freising

Für jeden Geschmack

Die mit dem Possehl Musikpreis ausgezeichnete Geigerin Sinn Yang, gebürtige Würzburgerin und einstige Schülerin von Thomas Brandis in Lübeck, wird am 17. September um 19 Uhr in der Freisinger Christi-Himmelfahrts-Kirche J.S. Bachs Sonaten und Partiten für Violine solo (BWV 1001-1006) spielen.

Neues Erlebnis bei der Organisation Deiner Musikschule

Sinn Yang spielte mit dem Akkordeonisten Harald Oeler Piazzollas und Vivaldis ‚Acht Jahreszeiten‘ ein (Detail Cover Oehms Classics, ASIN: ‏‎B00JAS12DM, 2014).

Yang fungierte bereits als Konzertmeisterin unter anderem an den Staatstheatern Darmstadt und Nürnberg sowie an der Deutschen Oper Berlin und engagiert sich besonders in der Vorbereitung junger Talente auf das Musikstudium, indem sie ihnen unter anderem nahebringt, wie sie ihre eigene künstlerische „Note“ entwickeln können.

Eine bereits erprobte Fusion aus Rock und Klassik in Gestalt des gleichzeitigen Auftretens von Band und Musikern aus dem Symphonieorchester schwappt mit der Isar am 22. September nach Freising (mit Folgetermin am 23.). Die Band RPWL mit ihrem Leiter Yogi Lang trifft dabei auf das Freisinger Symphonie Orchester und seinen Dirigenten Martin Keeser.

Das Freisinger Symphonie Orchester trifft am 22. und 23.9.2022 auf die Rockband RPWL (Flickr Commons).

Klassiker der Rockgeschichte, dargeboten von RPWL in Verbindung mit dem Allstar Chor von Caroline von Bünken werden durch die Instrumentalisten um eine zusätzliche harmonisch-dynamische Breitendimension bereichert – mit berückender Lichtshow zu erleben an den beiden Tagen ab 20 Uhr in der Luitpoldhalle.

Originalmanuskript der ‚Sinfonia Concertante‘ von W.A. Mozart (KV 320e, Mozarteum Salzburg, A p.d.)

 

Ganz um die Wiener Klassik geht es bei der Symphonischen Soirée ebenso in der Luitpoldhalle am 3. Oktober 2022. Das Kammerorchester Freising mit seinem Dirigenten Christoph Eglhuber spielt ab 19 Uhr Beethovens Symphonie Nr. 3 ‚Eroica‘ Es-Dur. Im Vorprogramm ist die gewichtige Ouvertüre zu Mozarts Oper Don Giovanni zu hören, gefolgt von der nicht nur in ihrer Besetzung so eigentümlichen Sinfonia Concertante Es-Dur, die Mozart durchaus nicht ganz nach den Konventionen seiner Zeit für Oboe, Klarinette, Violine, Violoncello und Orchester vorgesehen hatte.

 

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Über Dr. Hanns-Peter Mederer

Kulturwissenschaftler aus München; Studium der Literaturwissenschaft, Europäischen Ethnologie, Musikwissenschaft und Gräzistik vor allem an der Universität Hamburg, seither tätig im Verlagsgeschäft und in der Publizistik, besondere Interessensgebiete: Reisen und Musik verschiedener Länder.