Effi – Closer: Man kann ja nicht alles alleine machen

Effis  "Astronaut" ist auch auf "Closer" dabei / Foto: Gernot Eder

Effis „Astronaut“ ist auch auf „Closer“ dabei / Foto: Gernot Eder

Müsste man das Album in einem Wort zusammenfassen, dann wäre es wohl Happy-Austria-Indie-Pop. Genregrenzen sind für Effi dabei höchstens Herausforderungen, keine Tabus. Mit reifen, aber feinen Melodien, facettenreich instrumentalisiert, von Reggea bis Rock, hat er seine klugen und lebensfrohen Texte bespielt. Obwohl viele der zwölf Tracks auf „Closer“ fast orchestral arrangiert sind, wirken sie nie überladen oder erschlagend. Im Gegenteil: Sie bestechen mit einer derart sommerlichen Heiterkeit, dass zumindest die Ohren sofort Urlaub machen. Und dann der Kopf. Und dann der Rest.

In Bezug auf sein Debütalbum „Astronaut“ sprach das Schweizer RockStar Magazine damals von einem „überdimensionalen Glückskeks, den man wieder und wieder essen kann“. Dies ist ein Prädikat, das auch uneingeschränkt auf den Nachfolger zutrifft. Zudem zeigt Effi, dass in der Popmusik mit Österreich noch zu rechnen sein wird. „Closer“ ist konservierte Sommerlaune, die man sich jetzt schon einmal für die dunklen Monate auf Vorrat zulegen sollte.

Das Album „Closer“ von Effi ist seit dem 8. März 2013 erhältlich. In den nächsten Monaten gibt es die Möglichkeit, Effi live in Deutschland und Österreich zu erleben:

23.08. Taiskirchen (Österreich), Free Tree Open Air
24.08. Dornstadt/Ulm, Obstwiesenfestival
25.08. Köln, Gamescom
19.09. München
05.10. Linz (Österreich)
26.10. München, FM4 Fest
09.11. Kapfenberg (Österreich), Our City Our Sound Festival

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Über Kathrin Tschorn

Kathrin Tschorn | Freiberufliche Musikredakteurin und Lektorin, beheimatet in Berlin. Stets Musik aus den Bereichen Pop, Rock, Indie, Jazz sowie allem dazwischen auf den Ohren und eine Tastatur unter den Fingern.