Mein erstes Mal – mit Santana zum Jazz

Supergruppe des Jazzrock

Billy Cobham: ein früher Jazz-Held  Quelle: Gisle Hannemyr

Billy Cobham: ein früher Jazz-Held Quelle: Gisle Hannemyr

Herbie Hancock Piano, Wayne Shorter Saxofon, Tony Williams Drums, Ron Carter Bass – diese veritable Supergruppe des Jazz führte mich zu Weather Report, Billy Cobham, Freddie Hubbard, Steps Ahead, Brecker Brothers und anderen, die Anfang der 80er in Jazzrock und Fusion unterwegs waren. Von da aus bewegte ich mich in den nächsten Jahren in eine ruhigere Richtung. ECM wurde zum bevorzugten Label mit Musikern wie Oregon, Ralph Towner, Eberhard Weber, Terje Rypdal, Jan Garbarek, Pat Metheny und Keith Jarret.

Bis ich den „richtigen Jazz“ mit Musikern wie Cannonball Adderley, Horace Silver, Miles Davis, Wes Montgomery, Monk, Bird oder John Coltrane entdeckte, dauerte es noch eine Weile.

Ohne die Initialzündung von „The Swing of Delight“ wäre ich nie so schnell, vielleicht überhaupt nicht, bei diesem faszinierenden und vielfältigen Musikstil gelandet. Obwohl ich sie heute nicht mehr höre – mich nervt Santanas Gitarre, aber das ist eine andere Geschichte – ist „The Swing of Delight“ für mich nach wie vor wichtig. Mit dieser Platte hat der Jazz mich gefunden, es war unausweichlich. Er spielt nach wie vor die musikalische Hauptrolle in meinem Leben.

Das war mein erstes Mal „Das erste Mal“ bei amusio. Jetzt seit ihr dran. Welcher Sound hat eure „ersten Male“ begleitet, welche Platte euch total geflasht, euch neue akustische Welten erschlossen? Welcher Song gehört zu eurer ersten Liebe, zum ersten Kuss, zum ersten Konzert? Gebt uns einen Einblick in den Soundtrack eures Lebens.

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