Wo bekommt der Komponist seine Ideen her? Teil 1

Zu aller erst ist es wichtig, dass sie vorbereitet sind, denn Ideen kommen oft in den unmöglichsten Situationen. Zum Beispiel beim Autofahren, unter der Dusche oder kurz nach dem wach werden.

Deshalb ist es wichtig, dass sie immer Papier und Bleistift parat haben und eine Möglichkeit haben Fragmente, Riffs und Melodien aufzunehmen. Ich nutze dafür eine einfache iPhone App: den iRecorder. Mit ihm kann man Ideen schnell festhalten und die Synchronisation mit dem PC oder Mac ist kinderleicht.

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Meine besten Kompositionen sind fast immer auf kurze Fragmente zurückzuführen die ich mit der App aufgenommen habe.

Quelle: izzyplante (flickr, cc-by)

Quelle: izzyplante (flickr, cc-by)

Doch wo bekommen Sie Ihre Ideen her?

Zunächst einmal ist die Findung von Ideen Übungsache. Sie werden mit der Zeit immer besser darin. Das allerwichtigste ist meiner Meinung nach, dass Sie Sie selbst sind. Geistiges Eigentum entsteht nun mal in unseren Köpfen. Deshalb ist es wichtig, dass wir die Ideen in uns selbst suchen. D.h. natürlich nicht das für uns nicht von anderen Quellen inspirieren lassen dürfen, wir müssen aber „unser eigenes Süppchen“ kochen.

Sie müssen ihren Werken ihren Stempel aufdrücken. Ein Positionierungsexperte wird ihnen als erstes sagen „schauen Sie in sich selbst hinein und überprüfen Sie: was können sie gut, was tun sie am liebsten und entwickeln Sie daraus ihre Ideen.“ Ich persönlich liebe Rockmusik, daher sind die meisten meiner Ideen Einfälle zu Rocksongs.

Im nächsten Artikel zu diesem Thema sehen wir uns einmal genauer an wo sie ihre Einfälle herbekommen können.

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Über Timo Dygryn

Timo ist Komponist und Musikproduzent mit dem Schwerpunkt Rockmusik und ist mit rocksongwriter.com selbstständig. Hier auf amusio schreibt er u.A. über Musikmarketing, das Musik machen an sich und weitere Themen rund um die Musik.