Die Wüste lebt – 27. Burning Man Festival in Nevada

Man nehme einen abgeschiedenen Ort in der Wüste, 68.000 Künstler, Musiker und Selbstdarsteller und eine ordentliche Portion Verrücktheit. Daraus mache man eine große Party und fertig ist das diesjährige Burning Man Festival. Zum 27. Mal fand das außergewöhnliche Event in Nevadas temporärer Black Rock City statt. Unter dem Motto des Cargo-Kultes bereiteten sich die Teilnehmer vom 26. August bis zum 2. September auf die Rückkehr der Ahnen und den Weltuntergang vor – zum Glück kehrte nur die jährlich ausgefallene Stimmung zurück und lediglich die namensgebende Holzstatue war dem Niedergang geweiht.

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Höhepunkt des Festivals: The Burning Man. Quelle: Reuters/ Jim Urquhart

Höhepunkt des Festivals: The Burning Man. Quelle: Reuters/ Jim Urquhart

Es war wieder ein Festival der besonderen Art. Was 1986 angeblich aus Liebeskummer des Begründers Larry Harvey entstand, besitzt mittlerweile absoluten Kultstatus: Das Burning Man Festival in der Black-Rock-Wüste. Mit ursprünglich 20 Teilnehmern begonnen, schrieb es dieses Jahr Rekord-Besucherzahlen: Rund 68.000 partywütige Menschen feierten ausgelassen eine Woche lang in einer extra dafür erschaffenen Stadt – mitten in der Wüste Nevadas.

Nichts ist verrückt genug. Während der sieben Tage verwandelt sich die karge Landschaft in eine kilometerlange Showbühne: ausgefallene Kunstinstallationen und Kostüme zum Bestaunen, heiße Klänge zum Tanzbeinschwingen und selbstgebastelte „Art-Cars“, um phantasievolle Showrunden zu drehen. Am sogenannten „Labor Day“ ist alles vorbei. Doch zuvor wird mit einem riesigen Spektakel noch die rund 12 Meter hohe Statue verbrannt – the Burning Man, der in diesem Jahr auf einem riesigen Holz-Ufo stand.

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