Necrophobic-Sänger verurteilt wegen schwerer häuslicher Gewalt?

Und wieder einmal ein glorreicher Moment für die Metalszene. Gerade noch hallen die positiven Ausrufe der Medien über die Sommerfestivals nach, bei denen es – scheinbar entgegen aller Erwartungen – „sooo friedlich und harmonisch“ zuging, schon kommt wieder so ein Spezialist daher und macht den Ruf der Metalszene zunichte.
Kaum dass der Skandal um As I Lay Dying-Fronter Tim Lambesis verklungen ist, der einen Auftragskiller auf seine Frau angesetzt hatte (!), werden grausige Details zum Gefängnisaufenthalt von Necrophobist-Sänger Tobias Sidegard laut:

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Tobias Sidegard live mit seiner Band (Quelle: Piet Goethals)

Tobias Sidegard live mit seiner Band (Quelle: Piet Goethals)

Nicht nur soll er seiner Ehefrau Knochenbrüche zugefügt und sie zum Sex gezwungen haben, sondern auch seine zwei Töchter mit der Peitsche verdroschen und gequält haben. Und als sei das nicht schon genug, sperrte er sie angeblich auch noch regelmäßig ein, während er sich selbst schlafen legte.
Unter Drogeneinfluss.

Die letzte Information von Metal Hammer belief sich darauf, dass er nun eine Haftstrafe von 18 Monaten zu absolvieren habe, doch zeitgleich wird von Metalsucks berichtet, dass Sidegard in einer privaten E-Mail alle Vorwürfe dementiert und dem Magazin mit gerichtlichen Folgen auf Grund der Meldung gedroht hat.

Wie die Wahrheit nun genau aussieht, ist noch nicht offiziell bekannt, Fakt bleibt jedoch, dass Necrophobic gezwungen waren, ihren Auftritt beim deutschen Summer Breeze mit einem anderen Sänger zu absolvieren – Kristoffer W. Olivius, besser bekannt als Sänger der schwedischen Naglfar.

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Über Anne-Catherine Swallow

Geboren 1987 in Heidelberg, aufgewachsen in Paris, Diplom Kreatives Schreiben & Kulturjournalismus aus Hildesheim. Zu haben für alles, was laut, düster und böse ist.