Groundation liefert bombastische Töne in Nürnberg

Bei ihrem letzten Konzert auf deutschem Boden während ihrer Europa Tour stoppten Groundation am 05.09.2013 in Nürnberg. Was für ein Abend! Die ersten Reggae Klänge ertönten in der lauen Sommerluft Nürnbergs und sofort entstand ein Gefühl von Leichtigkeit und Unbeschwertheit. Die Vorbands stimmten das Publikum mit einem entspannten „Take it easy“ auf einen Abend mit Roots-Reggae ein. Und dann kam Groundation. Mit ihrem einmaligen Sound brachten sie das Publikum zum beben und präsentierten kraftvollen und vielseitigen Roots-Reggae.

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Groundation in Nürnberg Foto: Maria Forkel

Groundation in Nürnberg Foto: Maria Forkel

Gleich 2 Bands hatten die Ehre als Vorband für Groundation zu spielen. Die deutsche Roots-Reggae Band Martin Zobel mit Soulrise sorgten für einen energiegeladenen Einstieg in den Abend. Während der französische Künstler Vanupié nicht nur mit Geschichten über die bisherige Tour Laune auf mehr machte, sondern auch als Ein-Mann-Reggae-Band das Publikum fesselte.

Kurz nach 22 Uhr starteten dann Groundation ihr Konzert. Das altersdurchmischte Publikum drängte nach Vorne und ließ jeglichen Körperteilen Bewegungsfreiheit. Groundation überzeugte von der ersten Sekunde an mit gleichsam professionellem und entspanntem Sound. Jeder Musiker der Band beeindruckte mit Solis und präsentierte sein musikalisches Geschick. Zusammen kamen nicht nur die Tänzer, sondern auch die ruhigen Zuhörer auf ihre Kosten und konnten sich in der enormen Bühnenpräsenz von Groundation verlieren.

Atmosphärisch war der Raum vollends durch die Liebe zur Musik erfüllt. Neben einigen Klassikern der älteren Alben wurde sich insbesondere bei den Songs des aktuellen Albums „Building an Ark“ verschiedenster Genres bedient. Das Ergebnis ist eine nie dagewesene Erweiterung des Roots-Reggae und definiert den ganz besonderen Sound von Groundation.

Unbedingt ansehen und anhören!

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Über Maria Forkel

Abgeschlossenes Studium der angewandten Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt auf Musik. Reges Interesse an urbaner Kultur und musiksoziologischen Themen.