Dresden: Klein und fein

Auch abseits der großen Konzerte, wie beispielsweise in der Dresdner Semperoper, gibt es in der Stadt ein großes Angebot für Liebhaber klassischer Musik: so z. B. das Trio  Con anima (Annegret Bernstein: Violine, Katrin Engelhardt: Klavier und Claudia Kutter-Dürr: Flöte), das sich im Jahre 2005 gründete. Im Zeichen der deutschen Romantik stand die gestrige Kammermusik mit dem Ensemble im großen Konzertsaal der Dresdner Versöhnungskirche.

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Das sorgsam ausgewählte Programm passte gut zum Übergang vom Sommer zum Herbst, und die Rezitatorin und Flötistin, Claudia Kutter-Dürr, stimmte die Gäste charmant darauf ein.

Trio Con anima, Foto: Raphaela Kaltenhäuser

Dargeboten wurden Variationen über das Lied „Trockne Blumen“ für Klavier und Flöte von Franz Schubert sowie die Sonate A-Dur für Violine und Klavier, ebenfalls von Franz Schubert. Im Anschluss an die beiden Duette spielte con anima das Trio in G-Dur op. 119 für Flöte, Violine und Klavier von Friedrich Kuhlau.

Das Zusammenspiel von con anima war geprägt von einem harmonischen Miteinander. Souverän meisterten sie technisch schwierige Passagen. Mit ihrem ausdrucksstarken, ja leidenschaftlichen Spiel zogen sie ihre Zuhörer in den Bann. Gekonnt arbeiteten sie den jeweiligen Charakter der einzelnen Stücke heraus.

Gedankt hat das Publikum im voll besetzten Saal mit lang anhaltendem Applaus und dem Verlangen nach einer Zugabe.

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Über Raphaela Kaltenhäuser

Raphaela Kaltenhäuser | Freie Journalistin Klassische Musikszene Dresden