Studie: Musikunterricht macht glücklich

Das sollten sich die Politiker und ihre Experten bei der anstehenden Bildungsreform in Österreich hinter die Ohren schreiben. Mehr Musikstunden in der Schule machen die Schüler glücklicher und stärken die Klassengemeinschaft. Das zeigten nun die Ergebnisse  finnischer Forscher. Unter etwa 1000 Schülern an 10 verschiedenen Schulen konnten die Forscher einen positiven Einfluss von Musikstunden auf das individuelle Wohlbefinden der Schüler sowie dem Klassenklima feststellen.

Neues Erlebnis bei der Organisation Deiner Musikschule

Untersucht wurden Klassen des dritten und des sechsten Schuljahres. Verglichen wurden Klassen mit vier Musikstunden pro Woche mit Vergleichsklassen mit nur einer Musikstunde pro Woche. Die Ergebnisse waren laut den Forschern signifikant. Die Schüler mit erweiterten Musikunterricht waren zufriedener und das allgemeine Klassenklima signifikant besser.

Um festzustellen ob dies auch wirklich am Musikunterricht liegt, untersuchten die Forscher zusätzlich Klassen mit anderen Schwerpunkten wie Sport oder bildende Kunst. Jedoch konnten die Forscher dort keine signifikant höhere Zufriedenheit zu den Vergleichsklassen feststellen.

„Das Singen im Chor oder eine gemeinsame musikalische Aufführung sind wichtige Aktivitäten in Klassen mit erweitertem Musikangebot. Dieses gemeinsame Erlebnis in der Musik, in der sich die Schüler gegenseitig aufeinander einstellen müssen, stärkt den Zusammenhalt und führt auch dazu, dass man den anderen beginnt mehr zu mögen“, erklärt ein Forscher der Studie, mögliche Gründe des Ergebnisses.

Darüberhinaus sehen die Forscher in der höheren Zufriedenheit der Schüler durch mehr Musik in der Schule auch die Möglichkeit, die Krankenstandstage der Lehrer zu verringern. So meint einer der Forscher der Studie: „Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Schülerzufriedenheit sowie Krankenstandstage der Lehrer.“ Mehr Musikunterricht kann also das Leben der Lehrer sowie der Schüler um einiges angenehmer und zufriedener gestalten.

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