Promenieren in Park und Palais – bei Kerzenschein und Musik

Am 21. September 2013, zu fortgeschrittener Stunde, führt der Hausherr des Weimarer Palais Schardt in einer ambitioniert kenntnisreichen Zeitreise durch den Festsaal, die Salons, den Rokokopavillon und den vor seiner Fertigstellung stehenden Duftgarten. Der Gang wird mit klassischer Musik – zur Auswahl stehen Gitarre, Violine und Viola -umrahmt. Die Besichtigung der Ausstellungen, vom Scherenschnitt bis zur Wohnkultur des 19. Jahrhunderts in Miniatur, ist im Eintrittspreis inbegriffen.

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Lustwandeln_bei_Kerzenschein_und_Musik

Das Weimarer Palais Schardt bei Nacht (Veranstaltungskalender Weimar)

Der Goethepavillon, der Festsaal, die Salons und der Duftgarten bieten einen ehrwürdigen Rahmen für Kulturveranstaltungen, Hochzeiten, Geburtstage, Salonabende, Events, Tagungen und Feiern aller Art im Haus Schardt, das im Barockstil zu einem Stadtpalais umgebaut wurde. Gäste werden hier stilvoll empfangen und nach Ihren Wünschen bedient. Ein Champagner- oder Sektempfang, Büffets, Menüs, das Café Charlotte und die Bar mit erfrischenden Getränken begleitet die Feierlichkeiten.

Es ist also durchaus beabsichtigt, die Besucher in einen Diner-Abend des 19. Jahrhunderts zu versetzen! Im Café Charlotte werden besondere Spezialitäten der Goethezeit, Meringues mit Welscher Nuß, Anis-Strötzel, Gateaux á la Prinzesse, Londoner Kümmel Küchelchen neben Kaffee oder Tee gereicht. Auf dem Gebiet der Literatur geht es nicht nur um Goethes Verhältnis zum Wein, auch sein „Reineke Fuchs“ etwa kommt dank des Schauspielers Dietmar Durand zur Lesung … Im übrigen haben kleinere und größere Gesellschaften oder Familien die Möglichkeit, Kulturprogramme auch außerhalb der angebotenen Termine individuell zu buchen. Das Palais verfügt auch über Seminarräume und einen großen Tagungsraum.

Die Veranstaltung am 21. September, an deren Vorabend sich übrigens Goethes Geliebte Christiane und Charlotte ein Rededuell liefern (20.9., 17 Uhr), beginnt um 20.30 Uhr in der Scherfgasse 3.

 

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Über Dr. Hanns-Peter Mederer

Kulturwissenschaftler in Erfurt, Studium der Literaturwissenschaft, Europäischen Ethnologie, Musikwissenschaft und Gräzistik vor allem an der Universität Hamburg, seither tätig im Verlagsgeschäft und in der Publizistik, besondere Interessensgebiete: Reisen und Musik verschiedener Länder.