Dresden: Premiere zum hundertjährigen Bestehen mit „King Arthur“

Viel Applaus gab es für die Premiere von „King Arthur“ im Dresdner Staatsschauspiel am Freitag, dem 13. September. Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums führte das Haus in Koproduktion mit der Semperoper die Semiopera von John Dryden und Henry Purcell aus dem 17. Jahrhundert auf. Regie führte Tilmann Köhler, die musikalische Leitung hatte Felice Venanzoni inne.

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King Arthur

King Arthur, Foto: David Baltzer

Die Zusammenarbeit bot sich an, weil die Semioper Elemente aus Schauspiel und Oper gleichermaßen enthält. Sie bot sich aber auch an, weil von 1948 bis 1984 regelmäßig Opern im Schauspielhaus aufgeführt worden sind. – Der Wiederaufbau der heutigen Semperoper konnte erst 1977 begonnen werden.

Die Handlung ist eine Mischung aus Krieg und Märchenwelt, die Inszenierung eine aus Vergangenheit und Gegenwart. Die Figur King Arthur weist auf den sagenumwobenen Ritter der Tafelrunde. Die Handlung, die von barocker Musik begleitet wird, dreht sich um Macht und Verführung, Krieg und Liebe. Mit seiner Inszenierung schlägt das Schauspielhaus einen Bogen von der Zeit der Völkerwanderung zum Barock und in unsere heutige Zeit.

Das Theater wurde am 13. September 1913 als Neues Königliches Schauspielhaus eröffnet. In einem Festakt vor der Aufführung der Semioper erinnerte der Intendant Wilfried Schulz an die wechselvolle Geschichte des Hauses. Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich würdigte die Bedeutung des Hauses für das Kulturland Sachsen und wies auf die Verbundenheit der Dresdner mit dem Theater hin.

 

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Über Raphaela Kaltenhäuser

Raphaela Kaltenhäuser | Freie Journalistin Klassische Musikszene Dresden