Heinrich Schütz Musikfest

Dresden: „die Welt zu durchsehen“

Unter dem Motto „die Welt zu durchsehen“ findet vom 11. bis 20. Oktober das 16. Heinrich Schütz Musikfest in Bad Köstritz, Weißenfels und Dresden statt. Die Festival-Intendantin Christina Siegfried weist auf die Neugier und Offenheit des Komponisten hin.

Diese Neugier, die vom Alter unabhängig sei und mit geistiger Wachheit einhergehe, stehe für Inspiration, Kreativität wie für Toleranz, so die Intendantin. Im Jahre 1609 reiste der damals 19-jährige Heinrich Schütz nach Italien. Seine Eindrücke dieses Besuchs wirkten sich inspirierend auf sein musikalisches Schaffen aus. Das nimmt Christina Siegfried in das Programm des Musikfestes auf.

Neues Erlebnis bei der Organisation Deiner Musikschule
logo_heinrich_schuetz_musikfestIn Dresden wirkte Heinrich Schütz mehr als vierzig Jahre. Im Jahre 1617 wurde er zum Hofkapellmeister ernannt. Am 6. November 1672 starb der Musiker im Alter von 87 Jahren, ebenfalls in Dresden. Herausragende Werke waren die Psalmen Davids, die Tragikkomödie von der Dafne oder die Symphoniae Sacrae.

Am 12. Oktober findet in der Dresdner Annenkirche das Festkonzert „der Frühling einer neu entdeckten Welt“ unter der musikalischen Leitung von Peter Kooij statt. Für Kinder (ab vier Jahre) gibt es, ebenfalls am 12. Oktober um 16.00 Uhr im St. Pauli Salon – Gartenhaus (Hechtstraße 32) das Kindermusiktheater „Däumelinchen“. In Dresden werden 18 Konzerte, Führungen und andere Veranstaltungen angeboten, insgesamt sind mehr als vierzig.

Heinrich Schütz gilt als der „Vater der deutschen Musik“. Das Heinrich Schütz Musikfestival beleuchtet seine originalen Stätten in Mitteldeutschland.

 

PS.: Auch bei Facebook? Dann werde Fan von amusio!

Über Raphaela Kaltenhäuser

Raphaela Kaltenhäuser | Freie Journalistin Klassische Musikszene Dresden