Micaela Schäfer & Janina Youssefian

Wiesn-Auftakt war perfekt!

Die ersten Zahlen liegen auf dem Tisch. Fast eine Million Maß Bier getrunken und neun Ochsen sind verzehrt. Die Anzahl der Hendl, Schweinsbraten und Steckerlfisch, dagegen unbekannt. Letztlich ist es dem Besucher auch egal, sucht dieser hier ja offensichtlich nach Befriedigung seiner Sinne. Was die Prominenz an diesen Tagen treibt, hat mit Verzehrorgien wenig zu tun. Sie tänzelt, schunkelt, spricht, juchzt und jodelt. Ob mit oder ohne Talent, darauf pfeift man sich eins. Sehr schön zu verfolgen sind dieser Tage auch, die so herzzerreißend unschuldigen Äußerungen, vor laufender Kamera. Was soll man dazu nur sagen.

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Es ist die – wortwörtlich – allererste Wiesn für Micaela Schäfer. Nicht das jenes Wunder für Aufregung sorgen würde. Ist es doch vielmehr ihre Erkenntnis, dass sie doch tatsächlich im Vorfeld nicht wusste, was man so anzieht. Nicht zu vergessen, ob man überhaupt etwas anziehen muss und so! Da stellt es einem die Nackenhaare gen Osten, wenn man sich vorstellen wollte, was wäre wenn. Deshalb ist es ja auch gut, dass sie sich dann doch für ein extravagantes Dirndl entschieden hat. Und einen so schlechten Geschmack hat sie dabei auch nicht bewiesen. Im Gegenteil. Was den perfekten Sitz des Dirndls betrifft, diesen Part übernimmt ihre Busenfreundin Janina Youssefian. Sie wird mit Argusaugen darauf achten, dass nichts in Schieflage gerät.

Vor allem aber, dass nichts herausblitzt, was nicht blitzen soll. Naja, aber so streng will sie ja auch wieder nicht sein. Meint Janina schlicht, bei Michaela ist es ja nicht so schlimm, wenn die Brustwarze mal herausschaut. Aber gut, warum auch nicht. Sollte doch jeder seinen Bedürfnissen nachgehen können, wie ihm beliebt. Und mal ganz ehrlich, was erträgt ein Sanitäter auf der Wiesn wesentlich entspannter. Einen komatösen Weggenossen oder atemberaubende Einsichten, Ansichten einer junger Frau. Ohne Kommentar!

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Über Melanie Dworaczek

Autorin und kreativer Geist aus der sächsischen Weinregion. Ziel: Erfrischend, unkonventionell, gelebte Atmosphäre in Kunst und Kultur zu spiegeln. Einsicht erlangen, sich den vielfältigsten Charakteren nähern. Mit Liebe zur Musik, auf Entdeckungsreise.