Studiomonitore, Teil1

Was benötigt man heute in einem Musikstudio? Teil 9

Um einen Mix überhaupt beurteilen zu können, muss er auf bestimmten Lautsprechern abgehört werden. Diese Lautsprecher nennt man Studiomonitore. Monitor, frei übersetzt: Gerät zur Überwachung. Erst wenn der Mix auf solchen Monitor-Lautsprechern rund klingt, sollte man den Mix auf anderen Orten hören – denn auch dort soll ja alles gut klingen.  Jeder Raum in dem wir uns befinden, weist seine eigene Schallakustik auf.

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Quelle: bankdis (flickr, cc-by)

Quelle: bankdis (flickr, cc-by)

Damit diese akustischen Elemente beim Abhören nicht stören, benutzt man Nahfeldmonitore. Bei Nahfeldmonitoren überwiegt der Direktschall, der aus den Monitoren kommt und der Anteil des Schalls der vom Raum zurückgeworfen wird ist geringer. Es empfiehlt sich aktive Monitore zu kaufen, denn sie haben den „Verstärker mit an Bord“ ein zusätzliches Gerät wird nicht benötigt. Die Monitore werden am Interface angeschlossen und können sofort verwendet werden. Wie immer beim Thema Studio-Technik ist die Auswahl der Monitore riesig.

Hier entscheidet auch mal wieder der persönliche Geschmack. Man sollte also vor dem Kauf ein paar Monitore probe-hören um zu testen, ob man sich mit den Monitoren wohl fühlt.  Die Monitore sollten in Kopfhöhe aufgestellt werden oder – wenn sie über dem Kopf des Hörers angebracht sein sollten, so geneigt sein, dass der Direktschall den Kopf des Hörers trifft.

Der seitliche Abstand der Monitore voneinander sollte in etwa so groß sein, wie der Abstand des Hörenden zu den Monitoren (es ergibt sich ein gleichseitiges Dreieck)

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Über Timo Dygryn

Timo ist Komponist und Musikproduzent mit dem Schwerpunkt Rockmusik und ist mit rocksongwriter.com selbstständig. Hier auf amusio schreibt er u.A. über Musikmarketing, das Musik machen an sich und weitere Themen rund um die Musik.