Studiomonitore, Teil2

Was benötigt man heute in einem Musikstudio? Teil 10

Auch sollten die Studiomonitore nicht auf dem Tisch stehen, sondern auf speziellen Ständern. Die Monitore sollten außerdem auf speziellem Schaumstoff stehen um sie vom Ständer zu entkoppeln. Der Vorteil von Nahfeldmonitoren ist, dass man günstig eine gute Abhörsituation schaffen kann. Mit geringem Aufwand kann man ein präzises Klangbild wiedergeben. Meistens sind keine großen baulichen Veränderungen nötig, wie z.B. Schallabsorber, die sehr teuer sein können. Dazu kommt, dass der Anschaffungspreis der Monitore selbst sehr günstig ist. Der Nachteil ist, dass die Monitore nur einer Person eine

Neues Erlebnis bei der Organisation Deiner Musikschule

Quelle: PascalSijen (flickr, cc-by)

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optimale Klangposition bieten können. Sobald man sich aus dem „Abhördreieck“ bewegt, ist die Abhörsituation nicht mehr optimal und man kann die Dinge nicht mehr richtig beurteilen. Hören Sie also auf niemanden der neben oder hinter Ihnen sitzt, wenn es um die Entscheidung in einem Mix geht :-) Viele kleinere Studiomonitore können aufgrund ihrer Größe außerdem nur 60 – 50 Hz wiedergeben.

Die Abhörlautstärke sollte klug gewählt werden. Hören Sie zu laut ab, kann es zu Hörschäden kommen. Für den Mix gilt: klingen die Aufnahmen auf kleinen Abhören bei kleiner oder mittlerer Laustärke gut, ist das auch der Fall auf einer großen Abhöre, wie z.B. einer großen Stereoanlage. Auch klingen Mischungen laut oft besser als leise. Wenn Sie laut abhören, tricksen Sie sich, wenn man so will, selbst aus und trüben Ihr Urteilsvermögen.

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Über Timo Dygryn

Timo ist Komponist und Musikproduzent mit dem Schwerpunkt Rockmusik und ist mit rocksongwriter.com selbstständig. Hier auf amusio schreibt er u.A. über Musikmarketing, das Musik machen an sich und weitere Themen rund um die Musik.