Daniel Brühl reif für den Oscar?

Niki Lauda vs. James Hunt – Am 3. Oktober startet „RUSH – Alles für den Sieg“ in den deutschen Kinos

Am vergangenen Wochenende feierte die deutsch-britische Koproduktion „RUSH – Alles für den Sieg“ Deutschlandpremiere in Köln und die Meinungen über den Formel 1-Film waren äußerst positiv. Im Fokus der Presse standen die beiden Hauptdarsteller Chris Hemsworth und Daniel Brühl, der in seiner Rolle des Niki Lauda schon als heißer Oscaranwärter gilt. 

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DAS Duell der 70er Jahre in der Formel 1: James Hunt gegen Niki Lauda. (Quelle: Universum Film)

DAS Duell der 70er Jahre in der Formel 1: James Hunt gegen Niki Lauda. (Quelle: Universum Film)

Technikgenie gegen Playboy: Niki Lauda und James Hunt lieferten sich Ende der 70er Jahre packende Duelle in der Formel 1. Regisseur Ron Howard („A Beautiful Mind“, „Apollo 13“) legt in „RUSH – Alles für den Sieg“ den Fokus auf das Jahr 1976, als Lauda (gespielt von Daniel Brühl) auf dem Nürburgring fast der Feuertod ereilte und Hunt (Chris Hemsworth) zu seinem ersten und einzigen WM-Titel fuhr.

Ron Howard, der für tiefgründige Dramen bekannt ist, rückt den Kampf der beiden gegensätzlichen Charaktere in den Mittelpunkt und zieht daraus eine enorme Spannung, die nicht nur auf dem brennenden Asphalt zu spüren ist. Es gab schon viele Versuche, den Motorsport in Spielfilmmanier („Driven“, „Tage des Donners“) für die Kinoleinwand adäquat umzusetzen. Zu oft standen nur die Vehikel im Vordergrund, während die Fahrer als bloße Staffage galten – eine rühmliche Ausnahme bildet hier die Dokumentation „Senna“ von 2010, die wirklich den Fahrer porträtierte.

"Shit, it's me." Daniel Brühl und Niki Lauda. (Quelle: Universum Film)

„Shit, it’s me.“ Daniel Brühl und Niki Lauda. (Quelle: Universum Film)

In „RUSH – Alles für den Sieg“ sollen nun hochkarätige Schauspieler dem Formel 1-Zirkus ein Gesicht und dramaturgische Tiefe verleihen. Vom Regisseur darf man einiges erwarten und selbst der mit Lob sonst so sparsam umgehende Niki Lauda sagte bei der Premiere, als er Daniel Brühl zum ersten Mal auf der Leinwand sah: „Shit, it’s me.“ Wenn das mal kein Kompliment ist. Und mit etwas Glück könnte dem deutschen Schauspieler, der auf dem besten Weg ist, sich in Hollywood zu etablieren, sogar der Oscar für seine Rolle des PS-Technikgenies winken. In Großbritannien stieg der Film am Startwochenende sofort auf Platz 2 ein und ab dem 3. Oktober läuft er auch über die deutschen Leinwände.

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