Start in Deutschland

Vevo wartet mit etlichen Musikvideo-Premieren auf

Seit heute ist die deutsche Variante der amerikanischen Plattform für Musikvideos Vevo abrufbar. Damit ist der von YouTube bekannte Sperrbildschirm Geschichte. Denn anders als der Konkurrent konnte sich Vevo mit der GEMA einigen. Zum Deutschlandstart präsentiert sich die Webseite mit zahlreichen Videopremieren. Alle auch in deinem Land verfügbar!

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So sieht die deutsche Vevo-Webseite aus / Quelle: Screenshot vevo.com

So sieht die deutsche Vevo-Webseite aus / Quelle: Screenshot vevo.com

Seit September war bekannt, dass die Musikvideo- und Entertainment-Webseite Vevo auch in Deutschland verfügbar würde; Videoclips des amerikanischen Mutterschiffs waren bisher hierzulande nicht ansehbar, da wie bei YouTube die erforderlichen Rechte gefehlt hatten. Größter Vorteil des deutschen Vevo gegenüber dem Konkurrenten ist nun sicherlich, dass hiesigen Usern ab heute der nervige schwarze Bildschirm mit dem Hinweis „Dieses Video ist in Deutschland nicht verfügbar, weil es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der GEMA nicht eingeräumt wurden“ erspart bleiben wird. Das Unternehmen konnte sich mit der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte – so der ausgeschriebene Name der GEMA – über die Verwertung von Musikrechten einigen.

17 Musikvideo-Premieren zum Start

Zum heutigen Start bietet das nunmehr auch deutsche Videoportal eine Armada von Videopremieren an. Mit ganzen 17 erstveröffentlichten Musikclips – von Fettes Brot über Jake Bugg bis hin zu Miley Cyrus‘ Skandalvideo zu „Wrecking Ball“ – wartet Vevo auf. Der User hat die Möglichkeit, einen Account einzurichten (auch mit seinen Facebook-Anmeldedaten) und dann Playlisten zu erstellen und Freunde zu adden. Für alle mobilen Geräte stehen Apps zur Verfügung sowie für Apple TV und XBOX Live.

Hinter die Kulissen blicken und neue Künstler entdecken

Zum Entdecken von Musik gibt es auf Vevo die Unterplattformen „Lift“ und „Certified“. Für letztere qualifizieren sich Künstler, die mit ihren Videos mindestens 100 Millionen internationale Klicks erreicht haben. „Certified“ bietet einen Blick hinter die Kulissen durch exklusive Interviews mit Musikern und deren Fans. Über die Kategorie „Lift“ präsentiert Vevo Newcomer und begleitet sie auf ihrem Weg nach oben. Das nötige Know-how hat Vevo dabei quasi in der Familie, denn die Plattform wird von Sony Music und Universal Music betrieben. Die Webseite ist kostenlos und finanziert sich über Werbung.

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Über Kathrin Tschorn

Kathrin Tschorn | Freiberufliche Musikredakteurin und Lektorin, beheimatet in Berlin. Stets Musik aus den Bereichen Pop, Rock, Indie, Jazz sowie allem dazwischen auf den Ohren und eine Tastatur unter den Fingern.