Der gesetzlose 4-Saiter

Duesenberg Starplayer Bass Outlaw

Gegen den „Outlaw“ Bass von Duesenberg, hätte „Billy the Kid“ damals garantiert seine Knarren eingetauscht und wäre Rock’n Roller geworden. Leider hat Billy aber 140 Jahre zu früh gelebt, sonst hätte das mit dem Tausch bestimmt geklappt. Für alle anderen, die heutzutage einen außergewöhnlichen Bass brauchen, ist der „Outlaw“ aus der Duesenberg Starplayer Bass Serie im Handel verfügbar. Schon das coole Outfit dieses 4-Saiters macht neugierig. Dabei fallen einem sofort das schwarze Kroko-Skai-Leder auf der gewölbten Fichtendecke und am Headstock auf.

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Duesenberg Starplayer Bass Outlaw; Quelle: U.Survey

Duesenberg Starplayer Bass Outlaw; Quelle: U.Survey

Zusammen mit dem verchromten Schlagbrett, dem F-Hole und dem cremefarbenen Binding, sieht der Bass gefährlich edel aus.

Besonderes Styling
Ganz nach dem „Art-Deco-Styling“ der Duesenberg Philosophie, wirkt dieser Semiakustikbass traditionell und innovativ. Wie bei allen Duesenberg Instrumenten, basiert auch der Starplayer Bass auf den langjährigen, firmeneigenen Erfahrungen und Neuentwicklungen in der Produktion von Saiteninstrumenten.

Duesenberg Starplayer Bass Outlaw - Headstock; Quelle: U.Survey

Duesenberg Starplayer Bass Outlaw – Headstock; Quelle: U.Survey

Durchdachte Holzkonstruktion
Verwendet wurden bei dem mittelgroßen Bass geflammtes Ahorn für den Boden und die Zargen und Fichtenlaminat für die Decke. Der Hals besteht aus Ahorn mit einem Griffbrett aus indischem Palisander. Ein Sustainblock unter der Fichtendecke, sorgt für ein langes und gleichmässiges Ausklingen der angeschlagenen Saiten.

Tonabnehmer und Elektronik
In den Amp werden die erzeugten Töne über Duesenbergs „Bass-Bucker“ geschickt. Interessant ist, dass die beiden Tonabnehmer nicht über einen Schalter angewählt werden. Für die Auswahl eines Tonabnehmers, wird das jeweils zuständige Volumepoti aufgedreht. Mit dem Einsatz beider Volumenregler, lassen sich durch unterschiedliche Potistellungen die Sounds der 2 Tonabnehmer mischen. Für die Stummschaltung, steht dann noch ein kleiner An-/Ausschalter zur Verfügung. Über das einzelne Klangpoti lassen sich beide „Bass-Bucker“ regeln. Insgesamt ist die Elektronik passiv.

Er singt und schwingt
Klanglich, kann der 4-Saiter aufgrund seiner hervorragenden Bauweise und der verbauten Elektronik sofort voll überzeugen. Je nach Amp und Einstellung, klingt der „Outlaw“ richtig fett oder knurrig. Selbst bei kräftigen Tiefbässen, bleibt der edle Krokobass immer transparent und luftig.

Zusammen mit der besonderen Optik, dem mittleren Gewicht und der guten Haptik, kann einen dieser Gesetzlose nicht mehr loslassen. Ein Instrument, an dem man nicht vorbeigehen kann.

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Über U. Survey

Musikredakteur, Komponist und Musiker aus Paderborn, Survey hat jahrelange Erfahrungen mit Gitarrenequipment. Sein Motto: Musik sollte mit Leidenschaft gespielt werden - Rock'n Roll muss laut und kräftig sein !