cooles Teil

Parov Stelar – ‚The Art of Sampling‘

Den absoluten Knaller hatte uns der Österreicher bereits mit der vorab veröffentlichten Singleauskopplung ‚Keep on Dancing‘ abgeliefert. Diese Woche erscheint nun das dazugehörige Album. Die Platte ist eine Art Best of der letzten Jahre, wartet aber auch mit drei neuen Tracks auf.

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 (Quelle: Universal Music)

Das Album ‚The Art of Sampling‘ erscheint am 4. Oktober.
(Quelle: Universal Music)

Marcus Füreder, wie Parov Stelar mit bürgerlichen Namen heißt, beweist mit der Zusammenstellung der Titel, einmal mehr, sein beeindruckendes Gespür, verschiedene Genres und Einflüsse miteinander zu vermischen, ohne aber die gewohnte Liebe zum Detail außer Acht zu lassen.

Nicht ohne Grund gilt der österreichische Produzent als einer der Pioniere des Electroswing.

Mit der vorab veröffentlichten Single ‚Keep On Dancing‘, featuring Marvin Gaye, hatte der Künstler schon im Vorfeld einen Song abgeliefert, der beeindruckt. Denn das Original von Gaye ‚Got To Give It Up‘, aus dem Jahr 1977, kommt in einem komplett neuen Synthie-Gewand daher. Ein weiterer featuring Artist auf dem Album ist Lukas Graham (Drunk in the Morning), der beim Titel ‚She Ain’t Got No Money‘ seinen Gastauftritt hat.

Zehn ganz unterschiedliche Tracks bisher erschienener Alben hat der Österreicher für seine neue Platte ausgesucht. Da sind unter anderem die Titel ‚Shine‘ vom gleichnamigen, 2007 erschienenen Album, ‚Jimmy’s Gang‘ und ‚All Night‘ vom ‚The Princess‘-Album, die Electroswing-Nummer ‚Catgroove‘ von 2009 oder der Remix ‚Love‘.

Mit bekannt groovigem Swingpop und frischen, neuen Titeln zeigt Parov Stelar auf ‚The Art of Sampling‘ sein Gespür für musikalische Zusammenhänge und nimmt den Hörer mit auf eine Reise durch seine letzten Alben und die Kunst des Sampling.

Im Dezember spielt er, wie üblich mit Band, einige Konzerte in Deutschland.

‚The Art of Sampling‘ erscheint am Freitag, den 4. Oktober.
Tracklist:
1. Keep On Dancing feat. Marvin Gaye
2. Josephine feat. Anduze
3. Heavens Radio feat. Y’akoto
4. She Ain’t Got No Money feat. Lukas Graham
5. All Night (The Princess 2012)
6. Catgroove (Coco 2009)
7. The Phantom (1930 Version) (The Princess 2012)
8. Libella Swing (Coco 2009)
9. The Mojo Radio Gang (Coco 2009)
10. Love – Remix (The Remix and Re-Edit Trilogy 1/3 2012)
11. Faith feat. Odette Di Maio (Faith 2005)
12. Matilda (Coco 2009)
13. Shine feat. Lilja Bloom (Shine 2007)

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Über Emilia Gallas

Musikliebhaberin, Literaturwissenschaftlerin, freiberufliche Journalistin und Musikredakteurin aus Bremen. Elektronische Sounds sind ihr willkommen, alle anderen aber auch.