Die Jagd ist aus

Bestsellerautor Tom Clancy gestorben

Über 50 Millionen Bücher hat er in seiner mehr als dreißigjährigen Laufbahn als Schriftsteller verkauft, einige sollen es sogar bis ins Pentagon und in die Bücherregale und ins Weltbild konservativer amerikanischer Präsidenten geschafft haben. Bestsellerautor Tom Clancy starb am 1.Oktober in seiner Geburtsstadt Baltimore, Maryland. Geboren wurde Clancy 1947 dort quasi in Sichtweite der Militärbasis von Annapolis, und Kriegs- und Spionagethemen haben sein Leben und Schaffen bestimmt. Zwar wurde er einer Augenschwäche wegen nicht zum Militär eingezogen, aber die Faszination dafür hat ihn nie verlassen.

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Als Versicherungsagent verdiente er sein Geld, und, so sagt man, schrieb in seiner Freizeit Romane, die von seiner Detailverliebtheit und seinem Wissen um Technik profitierten. Immer lag den phantastischen Fällen, in denen Helden wie Jack Ryan oder John Clarke als unerschrockene Amerikaner die Welt vor Unheil bewahren, ein großes Wissen um militärische und speziell neueste Erkenntnisse der Kriegsmarine zu Grunde. Bereits mit seinem ersten Roman „Jagd auf Roter Oktober“ landete er einen Bestseller, der in der Verfilmung mit James Baldwin und Sean Connery ein Millionenpublikum erreichte.

Clancys Werke, soweit das Auge reicht (Foto:J.Hee)

Clancys Werke, soweit das Auge reicht (Foto:J.Hee)

Nicht minder erfolgreich waren seine Romane „Die Stunde der Patrioten“, „Das Echo aller Furcht“ und „Im Auge des Tigers“. Ganz nebenbei baute er ein finanzstarkes Spieleimperium auf und verdiente damit ein Vermögen. Zahlreiche militärische Fachbücher, die er veröffentlichte, zeigen deutlich, dass er genau wüsste, wovon er in seinen Romanen berichtete. Eine Verfilmung eines weiteren Jack-Ryan-Abenteuers soll unter der Regie von Kenneth Branagh im Dezember in Amerika anlaufen. Der Meister der militärischen Suspense -Romane wurde 66 Jahre alt.

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