Heaven Sent

Maggie Reilly zurück mit neuem Album und exklusivem Konzert

Ihre Stimme prägte die schönsten Folk-Popsongs der frühen achtziger Jahre, allen voran „Moonlight Shadow“ aus der Feder Mike Oldfields: Maggie Reilly! Am 18. Oktober erscheint nun ihr achtes Solo-Album, „Heaven Sent“ (Wild Heart/Da Music). Wieder verbindet die Schottin melodieverliebten Schmusepop mit keltischen Einflüssen, rockigen Elementen und nostalgischen Zitaten, doch diesmal noch konsequenter und zugleich experimentierfreudiger als je zuvor. Eine wohltuende Alternative zu den Legionen von Frauenstimmen, die krampfhaft auf „amerikanisch“ getrimmt werden und eine Wiederentdeckung allemal wert.

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Maggie Reilly (maggiereilly.co.uk)

Maggie Reilly (maggiereilly.co.uk)

„Moonlight Shadow“, „To France“, „Foreign Affair“, „Five Miles Out“ – ihre Stimme determinierte die kommerziell erfolgreichste Pop-Phase des Mike Oldfield. Anschließend (nachdem sich Oldfield in Anita Hegerland verguckt hatte, die Jahre zuvor an der Seite Roy Blacks in Erscheinung getreten war) startete Maggie Reilly eine Solo-Karriere, die klanglich und kompositorisch das Erbe von „Moonlight Shadow“ verwaltete und weiterentwickelte.

„Everytime we touch“, „Tears in the Rain“ oder „Every Single Heartbeat“ gingen daraus hervor, ferner eine leider in Vergessenheit geratene Einspielung mit Victor Lazlo und Juliane Werding („Engel wie Du“). Doch letztlich spiegeln die Single-Auskopplungen nur eine Seite Maggie Reillys wider. Alle ihre Alben überzeugen mit einer eigenständigen Melange aus latent melancholischer Leichtigkeit und dezenten Anleihen bei gleichfalls gängigen Genres, seien dies Soul, Rock oder Chanson – aber immer mit dem Bezug zu keltischen Folkmusik.

Heaven Sent Cover (maggiereilly.co.uk)

Heaven Sent Cover (maggiereilly.co.uk)

Dass hin und wieder eine Seichtigkeit Eingang in Maggie Reillys Veröffentlichungen gefunden hat, sei ihr angesichts der überwiegend gebotenen musikalischen Qualität verziehen. Ihrem deutschen Publikum verzeiht sie ja auch dessen zwischenzeitliche Trägheit, was die Auseinandersetzung mit ihren zurückliegenden Alben betraf. Denn extra für ihr deutsches Publikum unterbricht sie ihre Finnland-Tour für ein exklusives Radio-Konzert, am 15. Oktober im Kleinen Sendesaal des WDR in Köln. Karten sind allerdings nicht frei erhältlich, sondern nur im Laufe des kommenden Sonntags über WDR 4 zu gewinnen.

Greifen wir also den Claim des Senders auf: Musik für ein gutes Gefühl – Maggie Reilly, eine Stimme, die nichts von jener Magie verloren hat, die einst Welthits schuf. Es ist an der Zeit, auch die Künstlerin „hinter“ der Stimme wieder neu zu entdecken!

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