Harlem Shake – Wieder ein Internetphänomen

Nach Balotelli´s eigenwilligem Jubel, dem Planking oder Gangnam Style hat das Internet einen neuen Hype, den Harlem Shake.

Ursprünglich ein Tanzstil aus den 80ern bei dem es darum geht die Schultern lässig zurück hängen zu lassen und dabei Stoßbewegungen mit der Hüfte zu machen, ist heute vor allem eins wichtig: RICHTIG AUSRASTEN.

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King's Parade, Cambridge / Quelle: David cambridge (wikimedia)

King’s Parade, Cambridge / Quelle: David cambridge (wikimedia)

Zu Beginn steht meist ein Vortänzer im Zentrum des Videos und bewegt sich lässig zur Musik, natürlich sind Variationen möglich so kann er z.B. auch einen Hula- Hoop Reifen kreisen lassen, oder im Marschtritt marschieren. Nach ca. 15 Sekunden erfolgt ein Schnitt und der Bass setzt ein. Daraufhin sieht man alle Personen die zuvor gelangweilt, ohne groß Aufmerksamkeit zu erregen ihrer Tätigkeit nachgingen, wie z.B. am Pc sitzen, wie die Verrückten ausrasten. Oft geschieht das in den seltsamsten Kostümen oder mit Plastikschwertern, Motorradhelmen, Schlauchbooten, Dreirädern, manchmal sogar nackt.

Der DJ der das zu dem Video dazugehörige Lied komponiert hat hört auf den Namen „Baauer“ und verdient mit dem Hype ein schönes Sümmchen. Allein 60.000 Dollar in der ersten Hälfte des Monats Februar wurden DJ Baauer von YouTube überwiesen.

Die Zahlen sprechen für sich! Bislang gibt es über 250.000 verschiedene Clips auf den Portalen. Kostüm- Verleiher sprechen von besseren Zeiten als an Fasching.

Auch einige Stars ließen sich nicht zwei mal bitten und publizierten ihr eigenes Harlem Shake Video.

So die Dallas Mavericks mit Dirk Nowitzki in der Hauptrolle. Die Miami Heat oder der Sänger T-Pain. Der Jamaicanische Dancehall Star „Elephant Man“ produzierte sogar ein „Harlem Shake“ Lied.

T Pain Harlem Shake

Elephant Man – Best Harlem Shake [Official Music Video]

Harlem Shake Miami HEAT Edition

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Über Matthias Wencel

Nach einer Ausbildung bei einem großen Stuttgarter Automobilhersteller, begann ich das Studium "Technikjournalismus" in Nürnberg. Musikalisch interessiert mich besonders alles im Bereich "Black Music".