Neues aus dem Weltall: Extrawelt

Achja, Extrawelt, meine Einstiegsdroge in Sachen Minimal. Ich kann gar nicht zählen, wie oft The Dark Side of the Room durch irgendwelche WG-Zimmer schallte, bei mir, bei Freunden – immer war der sphärische Sound präsent. Dabei ist es eigentlich nie langweilig geworden, im Gegensatz zu den meisten anderen Sachen, die man damals in meinem beschaulichen Städtchen auflegte (I’m looking at you, Digitalism).

Neues Erlebnis bei der Organisation Deiner Musikschule

Quelle: Traum Schallplatten

Quelle: Traum Schallplatten

Jetzt erscheint etwas neues von den beiden Träumern, die bereits unter anderem auf Traum Schallplatten und Cocoon Recordings veröffentlichten. Die neue Platte heißt The Inkling und wird abermals auf Traum released. Man merkt, das Duo hat sich kaum verändert, wieder entgleitet man in abseitige nicht-irdische Räume. Mit fällt dazu dieser surreale Zeichentrickfilm von Rene Laloux ein, den ich erst kürzlich wieder gesehen habe: La Planete Sauvage. Ich kann mir gut vorstellen die Bilder des Films mit den Tracks zu unterlegen.

Extrawelt verwenden ein ganz bestimmtes Set an Synthesizern, daher auch der hohe Wiedererkennungswert. Nur bei The Inkling werden plötzlich ganz andere Themen behandelt, ein Stop-And-Go, das ausreichend Bass untermischt, von der Klangfarbe her fast Richtung Hard Bass abgleitet und einen körperlich erschüttert. Ein bisschen so als wär die utopische Brille einem blade runner nightmare gewichen, either way: gute Platte.

Extrawelt – The Inkling ist am 5. Oktober auf Traum Schallplatten erschienen

 

 

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Über Fabian Vallon

Seit 4 Jahren in Frankfurt wohnhaft, über den Punk zu Techno gekommen, immer ziellos in der Stadt unterwegs, produziert selbst unter dem alias quantities, Teil des Untergrunds, mag Slavoj Zizek und sammelt alte Spex-Ausgaben.