Music non stop...

Afrob was geht ab?

Gerade erst von der  Hafenstadt Bremerhaven nach Bremen gezogen, steht ganz oben auf meiner Liste: Clubs und Bars in Bremen auschecken. Strapaziert von der Stadt am Deich was die dortige Lebensqualität anbelangt hat das Erforschen der Gestaltung des Alltags in Bremen absolute Priorität für mich.

Neues Erlebnis bei der Organisation Deiner Musikschule

Bambule Party im Tower mit Afrob an den Turntables. (Foto: Mela)

„Bambule“ Party im Tower mit Afrob an den Turntables. (Foto: Mela)

In Bremerhaven gibt es an einem Samstag nicht viel zu erleben..
Sport machen aka. pumpen gehen, Spaziergänge machen in menschenleeren Parks, einkaufen im Discount der 24-Stunden geöffnet ist, ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt..
Tja, das ist dann auch irgendwie schon alles, was Bremerhaven seinen Einwohnern bieten kann.

Stellt sich die Frage, warum sollte man als junger Mensch dort leben wollen?
Diese Frage kann ich im Moment nicht beantworten, deshalb gibt es für mich nur eine Lösung: Nichts wie weg.

Kulturschock
In Bremen angekommen erleide ich fast einen Kulturschock. Hier geht eine Menge. Auch wenn die Stadt nur knapp 60 Kilometer von Bremerhaven entfernt ist und Bremerhaven Teil von Bremen ist, kann man in Bremen sein Leben aktiv gestalten.

Da bist du ja endlich Lebensqualität!
Als gebürtige Berlinerin brauch ich Tumult und den finde ich in der knapp 550.000 Einwohner Stadt. Da gibt die Neustadt mit kleinen Cafés, Läden, Wohnstraßen und Menschen, die verschiedenster Herkunft sind und die ihr Leben draußen, sichtbar für ihre Mitmenschen, gemeinsam mit ihren Mitmenschen, gestalten.
Und natürlich gibt es „das Viertel“.
Als „Neu-Bremerin“, habe ich hier vieles zu entdecken. Allerlei Plätze, die zum Verweilen bei gutem Kaffee oder leckerem Essen einladen sind vorhanden und auch Clubs und Bars, die das Nachtleben erlebenswert machen.
Studenten, Ureinwohner des Viertels, kleine Familien, Alternative, Obdachslose und Street Art, alle prägen gemeinsam das Bild des Viertels. Genauso gehören aber auch Dealer zum Straßenbild, die ihrem Geschäft an der Ecke der Hauptstraße nachgehen.

Ein Mischung, die sich ehrlich anfühlt. Ohne das ein Zwang herrscht, wie man ihn aus vielen süddeutschen Städten kennt, um jeden Preis `den Schein zu wahren´.

Das „erste“ Wochenende in Bremen
Am letzten Samstag gab der RnB-Musiker Ryan Leslie ein Konzert im Pier 2. Das Pier 2 ist ein Grossveranstaltungsort, der direkt an der Weser und direkt an dem riesigen Konsumpalast, der Waterfront, platziert ist. Ein super Konzert, ideale Räumlichkeiten – eine gelungene Veranstaltung.

Ryan Leslie am 5. Oktober live im Pier 2. (Foto: Mela)

Ryan Leslie am 5. Oktober live im Pier 2. (Foto: Mela)

Nach einem Konzert hat man in Bremen vielfältige Möglichkeiten seinen Abend zu gestalten.

Auf der Suche nach einem entspannten Club mit guter Atmosphäre, der zusätzlich auch noch Hip Hop spielt, sind wir Enttäuschung auf ganzer Linie gewohnt. Wir wollen keinen Pop, keine RnB-Disco, die auf Masse statt auf Qualität aus ist.
Schwierige Aufgabe..

Musikclub Tower in Bremen
Wir werden fündig im Tower! Die `Diskothek´ am Herdentorsteinweg ist ein urbaner, ehrlicher und entspannter Club.
Vom übrigen, bemerkenswert angenehmen, Klientel des Clubs abgesehen fällt spezielles Augenmerk auf den Special Guest des Abends, der ist am 05.10. bei der „Bambule“ Veranstaltung, kein geringerer als Mr. Afrob himself. Der Rapper chillt erst im Club und legt später, den Abend lang beste Tracks auf.

Was ein guter DJ, der Afrob
Mit Songs wie Lil Wayne – „A Milli“, Jay Z. – „Dirt Off Your Shoulder“, M.O.P. – „Ante Up“ und nicht zu vergessen Afrob und Ferris MC – „Reimemonster“ hat er uns.
Die Stimmung = perfekt.

Bremen – danke für die gute Begrüßung.

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Über Mela Scheider

Geboren bin ich 1987 in Berlin, somit habe ich Teile meines Lebens in B-Town verbracht, andere Teile wiederum in Bremerhaven. In Berlin habe ich Journalismus studiert und habe im Bereich TV, Radio und Print gearbeitet.