Hamburg

Kampnagel zeigt Falladas „Kleiner Mann – Was nun?“

Pinneberg ist nur ein einfacher Angestellter, der, als er sich für sein geliebtes Lämmchen statt für die Tochter seines Vorgesetzten entscheidet, seinen Job verliert und sich so das Erklimmen der nächsten Stufe auf der Karriereleiter versagt. Also macht sich das Paar auf in die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten nach Berlin. Pinneberg bekommt eine Stelle als Verkäufer in der Herrenkonfektion und Lämmchen das erste gemeinsame Kind, den Murkel. Ihr Glück wäre perfekt, gäbe es nicht auch noch die Weltwirtschaftskrise. Doch die beiden verlieren ihren unerschütterlichen Glauben an die Liebe nicht und kämpfen sich durch den Alltag.

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Falladas Weltwirtschaftskrisenroman bietet noch heute die Vorlage für effektvolle Theaterstücke. Foto: Birgit Hupfeld.

Falladas Weltwirtschaftskrisenroman bietet noch heute die Vorlage für effektvolle Theaterstücke.
Foto: Birgit Hupfeld.

Der Roman von Hans Fallada erschien erstmals 1932, wurde in 20 Sprachen übersetzt und erzählt mit viel Feingefühl von den Tücken der Arbeitslosigkeit und des sozialen Abstiegs. Aber auch davon, wie das private Glück der damit einhergehenden Verzweiflung die Stirn bieten kann. Die Geschichte spielt in den 20er Jahren und bleibt mit ihrer klaren Sprache und der feinen Ironie doch bis heute brandaktuell.

Im Rahmen des Hamburger Theaterfestivals zeigt das Kampnagel „Kleiner Mann – Was nun?“, eine Produktion des Schauspiels Frankfurt, an diesem Wochenende. Regie führt Michael Thalheimer.

Samstag, 19.10.2013 – Beginn 19.30h

Sonntag, 20.10.2013 – Beginn 19.30h

Kampnagel Hamburg, Jarrestraße 20

Tickets an der Abendkasse für 16 Euro, Schüler, Azubis und Studenten zahlen den ermäßigten Preis in Höhe von zehn Euro.

Alle Infos hier: http://www.kampnagel.de/de/programm/kleiner-mann-was-nun/?datum=&id_datum=1544

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Über Anne-Kathrin Fischer

Musikredakteurin und Konzertgängerin aus dem schönsten Hamburg. Kein Event, kein Festival, kein Regenbogen ohne mich!